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Mikrofonvergleich - Luxusproblem

Irgendwie ist man ja doch nie ganz mit dem Sound zufrieden. Vermutlich der Saxophonist in mir.

Ich probiere immer wieder mal andere Winkel beim Einsprechen oder andere Positionen im Raum.

Neulich habe ich in die letzte meiner eigenen Podcastfolgen im Auto reingehört und fand es unangenehm spitz im Klang. Grund genug, das ältere Mikrofon aus dem Regal zu ziehen und Vergleichsaufnahmen zu machen.

Leider kein echter Vergleich, weil ich die beiden Mikrofone nicht gleichzeitig nutzen kann. Und bei der zweiten Aufnahme war ich mehr in Fahrt. Man sollte sich immer aufwärmen. Nun ja.

Zuerst das früher benutzte Großmembranmikrofon, ein Neumann TLM 193 (das ist das im Podcastbild)

Weil mir das immer einen Ticken zu dumpf war, habe ich irgendwann angefangen, mit dem EQ die Höhen leicht anzuheben:

Und hier das seit 2019 genutzte Kleinmembranmikrofon, ein Schoeps MK4 (man soll ja die örtlichen Betriebe unterstützen):

Der Link zu Fabian Neidhardts Webseite: Mokita.de und zum von mir gelesenen kostenlosen Hörbuch »Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen«, mit dem alles anfing. Danke, Faby.

Es geht weiter

Es gibt schon seit Wochen wieder alles im Supermarkt: Toilettenpapier, Hefe und Mehl. Nur am Nudelregal hängt noch ein einsamer Zettel mit dem Hinweis, dass man nicht mehr als drei Packungen mitnehmen dürfe.

Und entsprechend der Vorgaben der Landesregierung hat auch die Firma ihre Empfehlung von "Home Office für alle, bei denen es geht" ab dem 27.5.2020 geändert auf "Home Office oder Büro nach Absprache mit dem Vorgesetzten".

Alles mit Vorgaben zu Abstand, Empfehlungen zu Mundschutz und überhaupt. Weil unsere Schreibtische in der Fläche dicht an dicht stehen, dürfen nur etwa die Hälfte aller Kollegen gleichzeitig da sein, nach einem komplizierten Muster: keine Kollegen direkt gegenüber, keine direkt rechts oder links.

Weil ausgerechnet jetzt in unserem Bereich Umbaumaßnahmen begonnen wurden (zur Flächenverdichtung - haha), werden wir wohl erst Ende nächster Woche wieder vor Ort sein. Mal sehen, ob noch alles da ist.

Zur Vorbereitung war ich gestern das erste Mal seit Februar beim Friseur und fühle mich jetzt um 2 Kilo erleichtert.

Das wars dann mit dem AKW Philippsburg

Ich habe nicht erwartet, dass ich das erleben würde: Reaktor 1 des Kernkraftwerks Philippsburg wurde nach Fukushima vom Netz genommen, Reaktor 2 letzten Silvester.

Und heute wurden die Kühltürme gesprengt. Aus diesem Anlass zum ersten Mal in diesem Blog ein animiertes GIF:

animiertes GIF

Oder für die bei denen das nicht funktioniert hier die Einzelbilder:

Neues Werkzeug: 40mm-Objektiv

Kurzfassung: habe mir für die Nikon D90 das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8G gekauft.

Foto Verpackung Foto Foto

Text interessiert mich nicht, zeig mir gleich die ersten Fotos damit.

Als ich anfing, eigene Fotoausrüstung zu kaufen, waren nur Festbrennweiten das richtige Werkzeug. Über Zoomobjektive hat man verächtlich die Nase gerümpft. Das war damals eine Minolta XG9 mit 50mm/1.8, 135mm/2.8 und 35mm-Objektiv.

Weil das Teil schon nach 20 Jahren kaputt ging, wünschte ich mir zum runden Geburtstag eine Nikon F80, natürlich mit 50mm/1.8 Objektiv. Da kam dann ein 85mm/1.8 dazu.

Weil die Abzüge vom örtlichen Laden immer schlechter wurden, bin ich irgendwann auf eine digitale Nikon D90 umgestiegen. Die war damals schon eher ein Auslaufmodell. Aber bewährt und ohne Kinderkrankheiten.

Irgendwann kam dann ein 24mm/s.8 dazu und in einem Anflug von Größenwahn ein Zeiss Distagon 35mm/2. Das ist teuer, schwer und hat keinen Autofokus. Deshalb wurde schließlich doch ein Zoomobjektiv angeschafft.

Das hat sich schnurstracks zum »Immer-Drauf-Objektiv« entwickelt: Nikon AF-S 24-120mm f/4G ED VR. Ich war (bin es immer noch) begeistert von der Bildqualität, den Möglichkeiten und vom VR. Selbst bei Kerzenschein bekommt man damit noch ansehnliche Bilder frei Hand hin.

Weil das mit 700 g auch kein Leichtgewicht ist, habe ich für Wanderungen und Städtetouren immer öfter nur noch die Fuji-X100-Kompaktkamera mitgenommen. Und die Nikon eher für Schultheater- und Konzertaufnahmen.

In letzter Zeit war ich mit der Fuji nicht immer so zufrieden und habe mir Gedanken gemacht, dass mir für die D90 ein »Normalobjektiv« fehlt. Eigentlich wäre das bei dem kleineren Sensor das Zeiss 35mm (entspricht bei der D90 ca. 53mm beim Kleinbildformat). Aber das Ding wiegt über 500 g und bei einem halbblinden ;) Fotografen ist Autofokus verflixt nützlich.

Also habe ich mich bei den Nikon-DX-Objektiven umgeschaut und überrascht festgestellt, dass es gar keine 50mm Festbrennweite gibt. Weil es klein und leicht sein sollte und sich nicht mit dem 24-120mm überschneiden sollte, bin ich auf das 40mm/2.8 gekommen.

Relativ leicht, preiswert ... und man kann bis auf 16 cm an das Objekt herangehen. Interessant. Eine Streulichtblende ist samt Beutelchen dabei, sicherheitshalber noch ein passender Neutralglasfilter mitbestellt – und jetzt werdet ihr (hoffentlich) wieder mehr Fotos im Blog sehen. Und weil Nahaufnahmen freihand schwierig sind, muss wohl als nächstes endlich ein Stativ her.

Erste Fotos

Natürlich muss man so eine Neuerwerbung sofort gleich ausprobieren. Die folgenden Bilder sind alle unbearbeitet und ohne Ausschnittvergößerungen. Was man so schnell im und ums Haus findet ;-) Wie ich festgestellt habe, weiß ich immer noch, wie weit ich vom Motif entfernt sein muss bei dieser Brennweite. Ein gutes Gefühl.

Foto