Skip to content

Webseite prüfen mit Webbkoll (Datenschutz)

Im Artikel »Thomas L. Kemmerich und der Datenschutz« zeigt Jens Kubiziel, wie man u. a. mit Webbkoll prüfen kann, wie es in punkto Datenschutz um eine Webseite wirklich bestellt ist. Überraschenderweise gibt es ja immer wieder Unterschiede zwischen Datenschutzerklärung und Wirklichkeit.

Natürlich musste ich das bei meiner eigenen Wordpress-Seite auch probieren. Und habe überrascht festgestellt, dass da auch so einiges passiert, das mir nicht bewusst war. Zum Beispiel war über das Theme ein Google-Webfont aus Amiland eingebunden, der kaum verwendet wird. Und die Podlove-Tools greifen auf einen Server in Frankreich zu.

Ooops.

Die Google-Fonts habe ich nach kurzer Google-Suche (haha) mit dem Addon »Clearfy« deaktiviert.

Bei Podlove hat man ab Version 4 die Wahl, ob der Webplayer und der Podlove-Subscribe-Button per Wordpress oder über den Podlove-Server eingebunden werden soll. Über den Server hätte man immer die aktuellste Version. Nachteil: der Aufruf läuft eben über einen externen Server; das müsste wahrscheinlich in der Datenschutzerklärung erwähnt werden. Vermutlich macht das die Webseite auch langsamer. Kann man in den Einstellungen per Checkbox deaktivieren.

Bei der Gelegenheit habe ich auch die Social-Media-Sharebuttons im Podlove-Webplayer deaktiviert. Ehe damit Daten an die üblichen Datenkraken geliefert werden (das habe ich nicht überprüft; ehe ich mir die Arbeit mache, schmeiße ich lieber vorsorglich die Buttons raus).

Es lohnt sich also, die eigenen Webseiten immer wieder mal zu prüfen.

Die Bigbandseite habe ich auch gecheckt. Weil dort alles statisches, handgeklöppeltes HTML ist, bin ich beim Ergebnis fast vom Stuhl gefallen. Cookies von Dritten?!? 15 Anfragen an externe Server?!? Seite gehackt oder was?

Keineswegs. Irgendwer ... hat ein Youtube-Video eingebunden. Waaaa. Damit ist die Datenschutzerklärung unvollständig, Google bekommt eine Menge Daten und da war doch was mit GEMA und so?

ARGH

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Christian W. am :

Tja, das habe ich für meine selbstgehostete Wordpress-Installation auch mal durchexerziert, sorgfältig alles an Keks- und Analysegedöns entsorgt und die autogenerierte Datenschutzerklärung passend umgeschrieben. Das Problem ist nur: Im Prinzip weiß ich nicht, welcher Schweinkram gleich mit der nächsten WP-Aktualisierung wieder reinkommt. Und nach jedem Sicherheits-Update neu prüfen und ggfs. neu anpassen? I beg your pardon, das soll ein Hobby sein und kein Fulltime-Job. Sobald ich da nennenswerte Probleme bekomme, verschwinde ich aus dem Netz.

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Formular-Optionen