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Neues Werkzeug: 40mm-Objektiv

Kurzfassung: habe mir für die Nikon D90 das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8G gekauft.

Foto Verpackung Foto Foto

Text interessiert mich nicht, zeig mir gleich die ersten Fotos damit.

Als ich anfing, eigene Fotoausrüstung zu kaufen, waren nur Festbrennweiten das richtige Werkzeug. Über Zoomobjektive hat man verächtlich die Nase gerümpft. Das war damals eine Minolta XG9 mit 50mm/1.8, 135mm/2.8 und 35mm-Objektiv.

Weil das Teil schon nach 20 Jahren kaputt ging, wünschte ich mir zum runden Geburtstag eine Nikon F80, natürlich mit 50mm/1.8 Objektiv. Da kam dann ein 85mm/1.8 dazu.

Weil die Abzüge vom örtlichen Laden immer schlechter wurden, bin ich irgendwann auf eine digitale Nikon D90 umgestiegen. Die war damals schon eher ein Auslaufmodell. Aber bewährt und ohne Kinderkrankheiten.

Irgendwann kam dann ein 24mm/s.8 dazu und in einem Anflug von Größenwahn ein Zeiss Distagon 35mm/2. Das ist teuer, schwer und hat keinen Autofokus. Deshalb wurde schließlich doch ein Zoomobjektiv angeschafft.

Das hat sich schnurstracks zum »Immer-Drauf-Objektiv« entwickelt: Nikon AF-S 24-120mm f/4G ED VR. Ich war (bin es immer noch) begeistert von der Bildqualität, den Möglichkeiten und vom VR. Selbst bei Kerzenschein bekommt man damit noch ansehnliche Bilder frei Hand hin.

Weil das mit 700 g auch kein Leichtgewicht ist, habe ich für Wanderungen und Städtetouren immer öfter nur noch die Fuji-X100-Kompaktkamera mitgenommen. Und die Nikon eher für Schultheater- und Konzertaufnahmen.

In letzter Zeit war ich mit der Fuji nicht immer so zufrieden und habe mir Gedanken gemacht, dass mir für die D90 ein »Normalobjektiv« fehlt. Eigentlich wäre das bei dem kleineren Sensor das Zeiss 35mm (entspricht bei der D90 ca. 53mm beim Kleinbildformat). Aber das Ding wiegt über 500 g und bei einem halbblinden ;) Fotografen ist Autofokus verflixt nützlich.

Also habe ich mich bei den Nikon-DX-Objektiven umgeschaut und überrascht festgestellt, dass es gar keine 50mm Festbrennweite gibt. Weil es klein und leicht sein sollte und sich nicht mit dem 24-120mm überschneiden sollte, bin ich auf das 40mm/2.8 gekommen.

Relativ leicht, preiswert ... und man kann bis auf 16 cm an das Objekt herangehen. Interessant. Eine Streulichtblende ist samt Beutelchen dabei, sicherheitshalber noch ein passender Neutralglasfilter mitbestellt – und jetzt werdet ihr (hoffentlich) wieder mehr Fotos im Blog sehen. Und weil Nahaufnahmen freihand schwierig sind, muss wohl als nächstes endlich ein Stativ her.

Erste Fotos

Natürlich muss man so eine Neuerwerbung sofort gleich ausprobieren. Die folgenden Bilder sind alle unbearbeitet und ohne Ausschnittvergößerungen. Was man so schnell im und ums Haus findet ;-) Wie ich festgestellt habe, weiß ich immer noch, wie weit ich vom Motif entfernt sein muss bei dieser Brennweite. Ein gutes Gefühl.

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Kommentare

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Christian W. am :

Diese kürzeren Makros scheinen in vielen Systemen ein bemerkenswert gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Die Kombination aus 24 und 40mm ergibt an der D90 ja quasi ein kurzes und ein längeres, nahtaugliches Normalobjektiv – in meinem fotografischen Alltag geht mit diesen beiden Objektivtypen außer Fluff und Flausch, sprich Wildlife mit Fluchtdistanz, so ziemlich alles. Je nach Aufnahmeformat sind das 17 und 30mm (meine einzigen nativen MFT-Objektive) bis 127 und 210mm bei 4x5 Zoll :)

Wenn du speziell für Makro ein Stativ haben willst, würde ich nach irgendeiner Lösung schauen, die ein paar Zentimeter (5 bis 10 reicht schon, mehr muss nicht sein) Verstellung in Längsrichtung erlaubt: idealerweise wäre das ein kleiner Einstellschlitten zwischen Kamera und Stativkopf, weil man das ganze Stativ erfahrungsgemäß gar nicht so feinfühlig vor- und zurückruckeln kann, bis mit der Festbrennweite der Ausschnitt passt.

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