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Providerwechsel

Das ist jetzt wirklich der letzte Text zu diesem Thema.

Im Januar 2011 bin ich von meinem langjährigen Provider all-inkl zum damals noch ziemlich neuen Uberspace gewechselt. Damals war das spannend und ich hatte Spaß daran, seltsame Shell-Befehle zusammenzusuchen und damit an der Konfiguration herumzuschrauben.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es vor ein paar Jahren genau wie jetzt die Situation, dass bei Uberspace etwas an der Hosting-Umgebung umgebaut wurde. Was zur Folge hatte, das man - entsprechend der Uberspace-Philosophie - seinen Kram nach Anleitung umziehen musste.

Mittlerweile nervt mich sowas nur noch. Anscheinend bin ich über die Jahre zum Mausschubser mutiert und klicke lieber auf bunten Oberflächen herum, als mich mit dem Sanskrit der Befehlszeile zu befassen. Deutsche Dokumentation schätze ich sowieso.

Also habe ich die bevorstehende Umstellung meines einen Uberspaces von 6 auf 7 zum Anlass genommen, gleich ganz umziehen, zurück in den Bereich der Konfigurationsoberflächen.

Meine Sachen von u1amo01 habe ich anscheinend zu oft umgezogen - das war ursprünglich mal ein Wordpress-Blog, das dann auf Serendipty gewandert ist, mindestens eine Datenbankzeichensatzumstellung hinter sich hat und wahrscheinlich Unmengen an Ballast angesammelt hatte.

Nachdem ich fast 2 Wochen damit beschäftigt war, das irgendwie umgezogen zu bekommen, habe ich jetzt aufgegeben. Anscheinend habe ich auch beim Backup etwas falsch gemacht und bekomme das nicht mehr ordentlich zum Laufen. Und den Uberspace dazu habe ich, ahem, im Affekt schon gelöscht.

Was kein so großer Beinbruch ist, ich habe die Einträge noch als Text zum Nachschlagen auf meiner Festplatte. Und eigentlich habe ich mit der Umstellung von u1amo01 auf klausgesprochen sowieso schon vor Monaten ein neues Blog angefangen.

Die Klausgesprochen-Sachen ließen sich einigermaßen einfach umziehen. Für Wordpress gibt es ja Unmengen an Tools, man muss sie nur finden. Dank Marks Tipp zu Duplicator ist das fast ein Kinderspiel.

Bleibt noch die Löschung des letzten verbliebenen Uberspaces und weiter gehts.

So, und das war jetzt wirklich das letzte Wort dazu. EOT

Land in Sicht

Aktueller Stand: während ich mir beim Umzug des alten Blogs u1amo01 endlos den Kopf zerbrochen habe, ging der Wechsel von klausgesprochen zu all-inkl relativ (haha) einfach.

Hauptsächlich für mich selber versuche ich hier die wichtigsten Punkte aufzuschreiben. Chronologisch ist das nicht; es ging immer mal vor und zurück.

Einträge beim Domainregistrar korrigieren

So Sachen wie MX-record anpassen, bei A etc. die neue Server-IP-Adresse eintragen, IPv6-Adresse löschen (das bietet Uberspace, all-inkl aber nicht)

ACHTUNG: wenn all-inkl die Server-IP-Adresse ändert, muss das beim Registrar nachgezogen werden. Aus meiner Laiensicht spricht das dafür, die Domain bei konventionellen Hostern vom Hoster verwalten zu lassen. Aber ich hab ja keine Ahnung.

Ein, zwei Stündchen warten, bis die Änderungen durch sind. Derweil den anderen Kram sichern.

Umzug WP

Tipp von Mark: Das Tool Duplicator verwenden. Die Anleitung dazu unter https://www.webtimiser.de/wordpress-umziehen-mit-duplicator/ fand ich gut. Wegen meiner großen Audio-Dateien war das etwas hakelig. Es half, die Abbruchmeldungen zu ignorieren und einfach noch ein bisschen länger zu warten. Außerdem sollte man wirklich aufräumen. Die Mediathek in WP zeigt überraschenderweise nicht alle Daten, die hochgeladen wurden. Wie auch immer habe ich anscheinend Duplikate erzeugt, die mit fast 100 MB nicht klein waren. Aufräumen ist also wichtig.

War nach etwa 2 Stunden mit ein wenig Gefummel erledigt. Relativ simpel. Vielen Dank, Mark! Wenn ich wieder nach Staufen komme, müssen wir unbedingt anstoßen.

s9y

Das war mit viel Gefummel schließlich erfolgreich. Dump der Datenbank und der Software gemacht. Wichtig: Dump kopieren, in der Kopie nach den tatsächlichen Pfaden suchen und die ersetzen. Bei uberspace war das /var/www/virtual/uberspacename/html/blog/, beim neuen Provider /www/htdocs/kundennummer/klausgesprochen.de/blog/ (natürlich die Nummer, nicht das Wort Kundennummer). Habe das mit dem einfachsten Editor per Suchen und Ersetzen im ganzen Dump geändert. Wenn man kein SQL kann, muss man unverfroren am offenen (Datenbank)Herzen operieren. Manchmal klappt das sogar.

Dann Datenbank importiert, Software hochgeladen - Zugriff nicht erlaubt. ARGH. Zugriffe kontrolliert, sehen alle normal aus. Software gelöscht, s9y neu installiert und dabei die alte bzw. bereits vorhandene Datenbank eingetragen. Das geänderte Theme aus dem Backup hochgeladen, die Dateien im Verzeichnis Uploads hochgeladen. Geht.

Bin mir nicht sicher, ob auch alle Plugins laufen. Optisch / oberflächlich sieht erst einmal alles wieder normal aus.

Fazit

Ohne Not sollte man sich einen Providerwechsel nicht antun. Vielleicht reichen der Schwung und die neuen Erkenntnisse, um das alte u1amo01-Blog hinzubekommen. Ansonsten wird es höchste Zeit, die nächste Podcast-Episode endlich aufzunehmen. Genug prokrastiniert.

Update Umzug

Stand der Dinge

Die Domain u1amo01.de ist aktuell auf klausgesprochen.de weitergeleitet. Die alten Daten sind gesichert, allerdings noch nicht wieder eingespielt. Die ganzen E-Mail-Adressen mit u1amo01 sollten funktionieren.

Beim alten Blog u1amo01.de/blog überlege ich noch, ob ich das überhaupt wieder zum Leben erwecken will. Ich werde es bei Gelegenheit ausprobieren. Wenn es einfach funktioniert- gut, wenn nicht, schaun'wer mal.

Die alte Domain kursax.de lag - wie das Saxophonquartett - im Dornröschenschlaf. Weil wir in neuer Besetzung neu angefangen haben (und ohne Corona auch schon den ersten Auftritt gehabt hätten), habe ich die Domain neu aufgesetzt und vorläufig die alten Inhalte eingestellt. Wird bei Gelegenheit aktualisiert.

Wenn das alles klappt, werde ich wahrscheinlich in Ruhe auch dieses Blog und die Podcastseite umziehen. Ich habe keine Lust, die Interfacebenutzung von 2 Webhostern im Kopf zubehalten. Bzw. 3, die Bigbandseite liegt ja noch ganz wo anders.

Natürlich könnte es dadurch auch zu ungeplanten Ausfällen kommen. Ich bitte um Geduld.

*Umzug*

Nur kurz: aus Gründen wechsle ich Hals über Kopf für einige meiner Webseiten (die mit u1amo01) den Provider.

Deshalb ist das alte Blog aktuell nicht erreichbar. Vielleicht bekomme ich das in den nächsten Tagen repariert.

Das heißt, dass auch die alten Fotos aktuell nicht im Internet zu finden sind!

Zurück am Platz

Nachdem unsere ganze Truppe seit dem 16. März 2020 im Home Office saß, kehrt jetzt langsam Normalität ein.

Wenn man es Normalität nennen kann, dass man in Zug und Straßenbahn mit Maske unterwegs ist, mit Maske in die Kantine läuft, die Tische nach jedem Essensgast desinfiziert werden ...

Ab jetzt wieder »Büro vor Ort«.

Es geht weiter

Es gibt schon seit Wochen wieder alles im Supermarkt: Toilettenpapier, Hefe und Mehl. Nur am Nudelregal hängt noch ein einsamer Zettel mit dem Hinweis, dass man nicht mehr als drei Packungen mitnehmen dürfe.

Und entsprechend der Vorgaben der Landesregierung hat auch die Firma ihre Empfehlung von "Home Office für alle, bei denen es geht" ab dem 27.5.2020 geändert auf "Home Office oder Büro nach Absprache mit dem Vorgesetzten".

Alles mit Vorgaben zu Abstand, Empfehlungen zu Mundschutz und überhaupt. Weil unsere Schreibtische in der Fläche dicht an dicht stehen, dürfen nur etwa die Hälfte aller Kollegen gleichzeitig da sein, nach einem komplizierten Muster: keine Kollegen direkt gegenüber, keine direkt rechts oder links.

Weil ausgerechnet jetzt in unserem Bereich Umbaumaßnahmen begonnen wurden (zur Flächenverdichtung - haha), werden wir wohl erst Ende nächster Woche wieder vor Ort sein. Mal sehen, ob noch alles da ist.

Zur Vorbereitung war ich gestern das erste Mal seit Februar beim Friseur und fühle mich jetzt um 2 Kilo erleichtert.

DDR-Wochen im Supermarkt

Wir haben ja noch ein Kilo Mehl. Aber man hätte ja schon gerne die Möglichkeit, welches kaufen zu können. Geht aber nicht. Seit einer Woche sind die Regale leer.

Ebenfalls Ebbe beim Toilettenpapier. Ein Nachbar meinte sarkastisch: »Backen und Ka...«. Heute gabs immerhin eine Palette voll vom grauen Recyclingpapier. Jeder nur ein Kreuz. Dafür ist die Fleischtheke berstend voll. Verhungern werden wir noch nicht.

Es gibt jetzt viele Klebebandmarkierungen im Markt: damit der nötige Abstand an den Frischetheken eingehalten wird, der Abstand bei den Kassen.

Die Kassendamen hat man mit zusätzlichem Plexiglas ein wenig zu schützen versucht. Außerdem wird auf bargeldlose Zahlung gedrängt. Ich frage lieber nicht, ob die Tastatur dieses Dingsbums für die PIN jemals auch nur feucht gewischt wurde.

Man lacht leicht verlegen aus der Ferne miteinander. Zwischendrin patroulieren Wachmänner, die auf Einhaltung der Abstände achten. Ok, das ist überspitzt, sie weisen auch auf Kassen mit weniger Andrang hin.

Die erste Home-Office-Woche geht zu Ende. Habe gelernt, dass das VPN unterdimensioniert ist und nur in dringenden Fällen genutzt werden soll. Videokonferenz darf man gar nicht wegen der Bandbreite. Und die Rufnummerweiterleitung der Bürotelefone auf die Handys wird wegen Überlastung eingestellt.

Blöderweise habe ich in meinem Kellerarbeitszimmer nur am Fenster Handyempfang. Deswegen sitze ich bei Telefonkonferenzen am Küchentisch. Alles in allem ist es ok.

Schaun'wer mal.

Home Office

Weil die aktuelle Lage DIE Chance bietet die Welt zu retten, indem man einfach nichts tut und daheim bleibt, wurde auch in unserer Gruppe Home Office dringend empfohlen.

Also sitzen jetzt alle mit Laptop und Mobiltelefon bewaffnet daheim und fluchen über mangelhafte Internetkapazitäten. Naja, eigentlich geht es sogar noch überraschend gut.

Meine Hochachtung allen Medizinern, Pflege- und Rettungskräften.

Und jenen Helden des Alltags, die z. B. bei den aktuellen Abstandshaltempfehlungen trotzdem an Supermarktkassen sitzen und das Lamento über leere Mehl-, Toilettenpapier-, Kartoffel-, Konserven- und Desinfektionsmittelregale über sich ergehen lassen müssen.

Bleibt gesund!