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Neue Podcastfolge: Das Upgrade von Andreas Eschbach

Foto Mikrofon

Eine ganz besondere Podcastfolge ist online: »Das Upgrade«, eine Kurzgeschichte von Andreas Eschbach. Thema: wohin könnte die Vernetzung von allem mit allem führen?

Ich bin immer noch hin und weg, dass ich die Geschichte lesen und veröffentlichen durfte :-)

Außerdem gibt es in der Folge das neue und eigens für meinen Podcast komponierte Intro von Laurence Owen. Theremin und Klavier.

Nicht zu vergessen die coole Musik von John Bartmann ;-)

Die Folge gefällt mir sehr. Ich glaube, besser kann es jetzt nicht mehr werden.

Podlove Templates

Jeder hostet seinen Podcast irgendwie anders. Viele verwenden die Podlove-Tools. Weil es die nur für Wordpress gibt, habe ich damals extra ein Wordpress eingerichtet. (Lustig: als ich vor Jahren bei all-inkl war, hatte ich auch Wordpress, dann gings zu Serendipity und Uberspace ...).

Mit den Podlove-Tools veröffentlicht man keine Beiträge, sondern Episoden. Deren Aussehen wird von Templates bestimmt. Den Standard habe ich für mich ein klein wenig angepasst. Ich wollte oben ein Veröffentlichungsdatum haben, und am Ende einen Link zum Kommentieren. Dank der Sendegate-Community (ein Muss für jeden Podcaster), klappt das jetzt alles.

Aussehen tuts so:

"Am Anfang einfügen"

{% if not is_feed() %}
    <p>Veröffentlicht am {{ episode.publicationDate.format('j. F Y') }}</p>
	{# display web player for episode #}
	{{ episode.player }}

	{# display contributors if module is active #}
	{% if shortcode_exists("podlove-episode-contributor-list") %}
		{# see http://docs.podlove.org/podlove-publisher/reference/shortcodes.html#contributors for parameters #}
		[podlove-episode-contributor-list]
	{% endif %}
{% endif %}

"Am Ende anhängen"

<p>Schreibe einen <a href="{{ episode.url }}#comments">Kommentar</a>.</p>

Und das Ergebnis gibts im Podcast klausgesprochen.de zu sehen ;-)

Mikrofonvergleich - Luxusproblem

Irgendwie ist man ja doch nie ganz mit dem Sound zufrieden. Vermutlich der Saxophonist in mir.

Ich probiere immer wieder mal andere Winkel beim Einsprechen oder andere Positionen im Raum.

Neulich habe ich in die letzte meiner eigenen Podcastfolgen im Auto reingehört und fand es unangenehm spitz im Klang. Grund genug, das ältere Mikrofon aus dem Regal zu ziehen und Vergleichsaufnahmen zu machen.

Leider kein echter Vergleich, weil ich die beiden Mikrofone nicht gleichzeitig nutzen kann. Und bei der zweiten Aufnahme war ich mehr in Fahrt. Man sollte sich immer aufwärmen. Nun ja.

Zuerst das früher benutzte Großmembranmikrofon, ein Neumann TLM 193 (das ist das im Podcastbild)

Weil mir das immer einen Ticken zu dumpf war, habe ich irgendwann angefangen, mit dem EQ die Höhen leicht anzuheben:

Und hier das seit 2019 genutzte Kleinmembranmikrofon, ein Schoeps MK4 (man soll ja die örtlichen Betriebe unterstützen):

Der Link zu Fabian Neidhardts Webseite: Mokita.de und zum von mir gelesenen kostenlosen Hörbuch »Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen«, mit dem alles anfing. Danke, Faby.

... and now for something completely different.

Link zum Podcast Als ich mit meinem Podcast angefangen habe, hieß er noch u1amo01 und enthielt eher heitere Geschichten zum Beispiel von Tschechow und Oscar Wilde.

Zuerst hatte ich ein Intro mit einem Blues aus der Probe der Blue note BIG BAND, zu dem ich daheim ein Solo mit dem Saxophon improvisiert hatte. Ganz zufrieden war ich damit nicht:

Nach dem Wechsel zum einprägsameren Podcasttitel »Klausgesprochen« (Danke für den Vorschlag, Herr Martinsen!) wollte ich aus Gründen etwas Neues und fand das zu den humorvollen Geschichten perfekt passende Stück: »Silly Intro« von Alexander Nakarada, das ich seit einem Jahr benutze:

Merkwürdigerweise hat sich der Schwerpunkt der Geschichten verschoben. Irgendwie wurden die Kurzgeschichten immer düsterer und unheimlicher. Das fröhliche »Silly Intro« gefällt mir immer noch, aber es passt nicht mehr so richtig.

In der Episode »Heilige Nacht« hatte ich »Hopeful Start« von John Bartmann als Einleitung für die Geschichte von Thorsten Hoß verwendet. Das Teil hat – genau wie »Silly Intro« – Ohrwurmqualität.

Also habe ich herumgeschnitten und daraus dieses Intro gemacht, das ich wahrscheinlich ab der nächsten Folge verwenden werde:

Ich könnte mir auch vorstellen, je nach Geschichte beide Intros im Wechsel zu verwenden, auch wenn das für den Wiedererkennungswert vermutlich eher ungünstig ist (?).

Schaun'wer mal. ;-)


»Silly Intro« by Alexander Nakarada (www.serpentsoundstudios.com) Licensed under Creative Commons BY Attribution 4.0 License

“Hopeful Start” by John Bartmann, https://johnbartmann.com

Podcast-Statistik

klausgesprochen.de Webstatistiken sind ja immer mit Vorsicht zu genießen. Hier ein paar Einblicke in die vom Podlove-Tool erzeugten Zahlen:

Neue Podcastfolgen werden innerhalb der ersten beiden Tage etwa achtzehnmal abgerufen. Vermutlich sind das Hörer, die den Feed abonniert haben.

Nach und nach erfolgen weitere Zugriffe. Die ältesten Folgen zeigen zwischen 70 und 100 Abrufe.

Uneingeschränkter Spitzenreiter ist immer noch die unheimliche Geschichte »Perfekte Wellen« von Stefan Barth mit knapp 300 Aufrufen.

Geräusche zum Download

Für Geräusche hat jeder Hörspieler seine eigenen Quellen. Falls er nicht selbst nachts durch den Wald streift, um mit Mikrofon und mobilem Recorder die nötigen Geräusche einzufangen.

Gute Quellen:

Freesound.org
Umfangreiche Sammlung, auch Musik. Geräuschaufnahmen von überall auf der Weld, die von Amateuren gemacht und hochgeladen wurden. Stehen üblicherweise unter CC-Lizenz und werden in vielen Hörspielen verwendet. Für die Nutzung in nichtkommerziellen Hörspielen reicht oft Namensnennung und Hinweis auf die Quelle.

Hoerspielbox.de
Projekt eines kleinen Teams mit guter wenn auch kleiner Sammlung von Geräuschen und Instrumenten.

BBC Sound Effects
Erschlagend umfangreiches Archiv der BBC. Vom Original Weltkriegs-U-Boot Schiffsdiesel bis zur Dämmerung in der Serengeti gibt es hier von fast allem Aufnahmen. Großartig!

Bitte beachtet unbedingt bei allen Quellen die Lizenzen! Spenden werden meist gern gesehen.

Neue Podcastfolge online: Der blaue Brief

Wer mein Blog nicht im Podcatcher hat (was ist das denn?): es gibt eine neue Folge im Podcast Klausgesprochen.

»Der blaue Brief«, eine Kurzgeschichte vom Blog »Geschichten und Meer«.

Normalerweise mache ich die Anmoderation frei; in diesem Fall hatte ich mir vorher alles aufgeschrieben, damit alles »auf dem Punkt« ist.

Aufnahme, Text- und Musikschnitt haben für diese knapp 12 Minuten Podcast etwa anderthalb Stunden gedauert. Nicht gerechnet die Vorbereitungen wie die Suche nach einer passenden Musik (Danke, Rahel!), die Leseproben, das Nachdenken, wie der Text am besten zu lesen sei.

Hoffe die Geschichte gefällt Euch bzw. regt Euch zum Nachdenken an. Mich hat sie jedenfalls voll erwischt.

Was braucht man für einen Podcast?

"Ein Freund von mir möchte zusammen mit mir einen Podcast machen. [...] Was braucht man?"

Als Erste Hilfe hatte ich die Links meines Namensvetters geschickt:

Der Namensvetter findet sich auch auf Twitter unter https://twitter.com/KBMusicmc

Vielen Dank!

Jetzt die ausführliche Antwort von mir im Blog:

It depends.

  • Mikrofon
  • Aufnahmegerät
  • Webspace
  • RSS-Feed mit allem, was sich Podcatcher wünschen
  • Feed bei itunes (das war zumindest früher am wichtigsten, gibts das noch?), fyyd.de, podcast.de, stitcher und Co anmelden, damit er gefunden wird. Früher (?) galt, wenn der Podcast bei iTunes angemeldet ist, kann man den Rest vernachlässigen.

Über jeden dieser Punkte könnte man ein Buch verfassen. Ich schwafle mal einfach drauf los.

Man kann ein USB-Mikrofon nehmen, hat den Vorteil, dass man sonst nichts braucht. Einfach über USB in den PC einstöpseln, fertig. Einige haben auch noch einen Kopfhöreranschluss.

Eine andere Lösung wäre ein Interface wie z. B. das Focusrite Scarlett 2i2 mit Anschlussmöglichkeit für 2 Mikrofone über XLR oder Klinkenstecker (Klinke will man aus Gründen, die ich vergessen habe nicht), Ausgang USB.

Nachteil: kostet mehr. Vorteile: die Wandler sind (hoffentlich) besser als die in USB-Mikrofonen, man kann 2 Mikrofone anschließen. Wenn man sich andere Mikrofone kauft, kann man das Interface weiternutzen.

Es gäbe auch die Alternative eines Handheldrecorders. Der Podcast "Hörgestalten" von der Lauscherlounge wird mit einem Zoom H4N Pro aufgenommen.

Ich hab schon lange einen Tascam DR40. Hab mal schnell eine Demoaufnahme gemacht, die ich hier einbinde. Klingt gar nicht übel. Abgesehen vom leichten Rauschen auf dem rechten Kanal, für das ich die Ursache noch nicht gefunden habe (für die Feedleser: das wird evtl. nur auf der Webseite richtig angezeigt).

Herunterladen als mp3-Datei.

Manche High-End-Podcaster wie Tim Pritlove schwören auf ein Beyerdynamic-Headset. Was nicht mein Ding ist, weil teuer (naja, im Vergleich zu Schoeps nicht wirklich) und weil ich beim Sprechen lieber keinen Kopfhörer trage.

Wichtiger Hinweis: wenn der Raum hallig wie ein Bad ist, klingt die Aufnahme schlecht. Je besser das Mikrofon, desto eher hört man die Schwächen des Raums bis hin zum Husten des Briefträgers am Tor.

Außerdem komprimiert man die Aufnahme fürs Internet üblicherweise auf 128 kbit/s, damit verliert man sowieso einiges an Sound. Was bei billigen Kopfhörern weniger auffällt als bei teuren.

Podcasts sind ja eigentlich sowas wie Audio-Blogs. Deshalb nutzen viele Wordpress. Entweder direkt bei Wordpress oder auf eigenem Webspace.

Mit dem Bloghosten bei Wordpress habe ich keine Erfahrung; Vorteil ist sicher, dass man sich um wenig kümmern muss.

Die mp3-Dateien lädt man ins Blog hoch (so wie z. B. Fotos).

Es gibt verschiedene Plugins für Wordpress, die daraus Podcast-Feeds erstellen.

Achso, was ist ein Feed? Wenn man den Podcast nicht direkt über die Webseite hört, verwendet man üblicherweise eine sog. Podcatcher-App auf dem Handy. Die "fragt" regelmäßig die Webseiten der abonnierten Blogs auf neue Folgen ab, bzw. liest die Daten im Feed.

Eigentlich ist das so ähnlich wie beim Blog, für das es auch Feedreader gibt. Nur dass Apple damals eine Menge zusätzliches Zeug in die Audio-Feeds mit eingebaut hat, die abgefragt werden.

Also für diese Verteilung braucht man ein Plugin, das einen Feed erstellt. Ich hab einfach geschaut, was Leute wie Tim Pritlove oder "Die Lage der Nation" verwenden und festgestellt, dass da überall die Tools von https://podlove.org verwendet werden.

Alternativ kann man den Feed auch über feedburner von Google erstellen lassen, das nutzen z. B. die Damen von ClueWriting.

Vorteil: Die Google-Suche kennt neue Folgen sofort. Nachteil: Wenn Google irgendwann beschließt, den Feedburner-Service einzustellen (was ja nicht selten vorkommt, dass Google etwas einstellt), verlieren die Podcatcher ersteinmal die Verbindung zu Deinem Podcast, weil sie ja über die xxxx.feedburner.com Adresse zugreifen, statt direkt auf Deinen Kram.

Zum Schnitt nutze ich Audacity. Als Nachbearbeitung verwende ich Compressor, Verstärkung und neuerdings einen Limiter, weil aus mir (noch) nicht verständlichen Gründen beim Zusammenrühren aller Spuren für den Podcast manchmal im Ergebnis plötzlich Übersteuerungen drin sind.

Früher habe ich auch ein bisschen EQ genutzt, das lasse ich lieber, weil ich keine Ahnung und zu schlechte Ohren dafür habe.

Fun fact: David Nathan atmet relativ laut. Das ist mir erst im Hörgestalten-Podcast beim "Lesungsteil" aufgefallen. Auf Anfrage dort bekam ich zur Anwort, dass die bei Hörbüchern immer einen Expander einsetzen, um das zu reduzieren. Beim Podcast anscheinend nicht.

Leider scheint es keinen Expander für Audacity zu geben :-/

So, jetzt hoffe ich, dass ich Dich mit diesem unstrukturierten Geschwafel nicht erschlagen habe.

Als Infoquelle könnte ich noch das Podcaster-Forum Sendegate und das Hörspielforum Hoer-talk.de empfehlen.

Und den Youtube-Channel vom Booth Junkie

Bei Fragen einfach fragen ;-)

Dunkle Begegnungen

*** Werbung in eigener Sache ***

Freue mich gerade wie ein Schneekönig.

Angefangen hatte es mit einem Tweet von Ani im Mai:

Tweet

Ich habe mich gemeldet, eine Sprechprobe geliefert und jetzt gibt es das Ergebnis :-)

Ein großes Dankeschön an Nadine, Jana, Ines und alle Beteiligten!

Die Kurzgeschichtensammlung »Dunkle Begegnungen«, geschrieben von Jana Oltersdorff, ist jetzt als Hörbuch erhältlich.

Mit zwei von mir gelesenen Kurzgeschichten (wirklich sehr kurz, nur ca. 3 Minuten).

Das von der Hörbuchmanufaktur Berlin produzierte Werk gibts bei Audiamo.de oder bei Audible

Als Taschenbuch oder E-Book ist es bei Amazon erhältlich (Nein, das sind keine Affiliate-Links. Für die paar Cent mache ich diesen Zirkus nicht mit).

Dunkle Begegnungen

»Dunkle Begegnungen«
- Unheimliche Geschichten -
geschrieben von Jana Oltersdorff
gelesen von Max Hoffmann, Marta Kindermann, Juliane Hempel, Nadine Most, Omid-Paul Eftekhari, Eric Dearnley, Klaus Neubauer und Björn Sülter.