22 Grad am 16.10.2026

Und der Garten ist so trocken, dass es das Pfirsichbäumchen trotz aller Bemühungen anscheinend nicht geschafft hat. Muss spätestens morgen wieder wässern. Die Forsythien lassen ja als erste die Blätter hängen.

Wobei die auf der Einfahrtsseite anscheinend die häufig blasende neue Wärmepumpe nicht verträgt. Einerseits schade, weil die im Frühjahr Farbe in den Hof bringt – andererseits liefert sie keinen Nektar für Hummeln, Bienen und Co. Mal sehen, was man da statt dessen pflanzen könnte.

Der Heizungsbauer meinte, dass da nur niedrige Pflanzen gedeihen würden. Gras etc. Vielleicht probiere ich es mit Efeu. Dessen Blüten begeistert ja spät im Jahr alles was summt und brummt.

Saxophonistenspielzeug

Links ein neues Otto Link „Super Tone Master“ NY 7*, in der Mitte ein Bob Dukoff „Hollywood“ 5* D709 aus den 30er oder 40er Jahren, rechts ein Dukoff Nachbau von Kirill Poudavoff „Hollywood“ 6*.

3 Tenorsaxophonmundstücke

Man denkt oft, mit einem anderen Mundstück würde es besser klingen, leichter zu spielen sein, die Intonation wäre besser.

Alles Quark. Üben und Tonvorstellung sind das ganze Geheimnis.

Ich sollte üben, statt Material zu fotografieren und auch noch darüber zu bloggen. Oder wenigstens gute Musik hören.

Und aufhören, mich über mich selbst zu ärgern, weil ich seit 3 Wochen keinen einzigen Ton gespielt habe. Dementsprechend armselig klang es heute.

PS: mit dem Poudavoff spielt es sich für mich am einfachsten. Gute Intonation, bei Bedarf mühelos auch kräftig laut. Mir fehlen ein wenig die Obertöne, die den Klang interessanter machen.

Mit dem Original, dem Dukoff, ist der Sound etwas farbiger. Intonation in den hohen Lagen ist knifflig (schnell zu tief).

Das Link braucht viel mehr Druck und ist für mich am anstrengendsten zu spielen. Dafür hat es im Sound das gewisse Etwas, das ich z. B. im Sound von Stanley Turrentine so liebe.

Am nächsten Tag nochmal alle durchprobiert, auch mein altes Otto Link 7* aus den 80er Jahren. Fazit: mit dem passenden Blatt gefällt mir aktuell das Otto Link 7* NY am besten. Auch wenn es mehr Kraft braucht. Der Sound gefällt mir. Auch wenn das Poudavoff für Soli in der Bigband besser durchkommt.

Tidal

Nach längerem Hin- und Her habe ich jetzt doch ein Tidal-Abo abgeschlossen. Die monatliche Kündbarkeit machte die Entscheidung leichter.

Zum einen habe ich mehrere laufende Meter CD- und Schallplattenregale im Haus und einfach nicht mehr Platz. Zum anderen habe ich dort wirklich exotische Titel gefunden, mit denen ich nicht gerechnet habe.

Zum Beispiel Gershwins „Rhapsody in Blue“, gespielt von der Duke-Ellington-Band. Oder eine Handvoll Titel mit dem klassischen Saxophonisten Sigurd Raschèr. Und wenn man fleißig Herzchen verteilt, bekommt man über Nacht jede Menge ähnliche Musik angeboten.

Fast so gut wie vor Jahrzehnten in der Musikalienhandlung. Wenn ich samstags in den Laden kam, hatte der aufmerksame Verkäufer immer einen CD-Tipp für mich. So habe ich damals entdeckt, dass auch Coleman Hawkins eine Bossa-Nova-Platte gemacht hatte.

Aber ach …

Ich hatte ja keine Vorstellung davon, wie einfach WordPress im Vergleich zu Hugo zu installieren ist. Entweder bin ich dafür (für Hugo) zu alt, zu doof oder einfach zu faul. Der Anfang ging ja einigermaßen. Aber ich habe es in 2 Tagen nicht geschafft, die Homepage irgendwie mit Text zu versehen. Geschweige denn weitere fixe Seiten einzubauen.

Joa, ich hab ein Theme installiert und 2 Blogpostings geschafft. Aber eine lumpige Änderung an der Index.html? No way.

Vermutlich habe ich an WordPress früher auch ewig herumgedoktert; dank nachlassendem Gedächtnis kann ich mich nicht mehr erinnern. Das Alter muss ja auch Vorteile haben.

Ich weiß aber noch, dass ich begeistert war, als das System lief. War damals eine Software, die mir richtig gut gefallen hat und sogar Spaß machte. Auch wenn ich im Nachhinein beim Umstieg auf Serendipity (s9y) und dem Export/Import der Datenbankinhalte gemerkt habe, dass die Daten, hm, suboptimal abgelegt waren.

Ich vermutete, dass WordPress anfangs von Webdesignern gemacht wurde und s9y von Datenbankentwicklern. Aber ich schweife ab und „Oppa erzählt vom Krieg“ interessiert niemanden.

Lange Rede kurzer Sinn: ich bin noch nicht bereit, Hugo ganz ad adcta zu legen, aber kurz davor.