Spotify, Twitch und Amazon

Vermutlich bin ich mal wieder zu spät auf der Party; Klaudia von ViennaWriter hat bereits im Februar 2024 einen Beitrag über die traurigen finanziellen Aussichten von Kunstschaffenden bei Vermarktung via Spotify, Twitch und Amazon geschrieben.

Zum Beispiel erhalten Musiker mit weniger als 1.000 Streams in 12 Monaten kein Geld mehr von Spotify. Ehe ich jetzt den ganzen Artikel wiederhole: bitte geht rüber und lest Bezahlung nur bei mindestens 1.000 verkauften Büchern im Quartal? Es gibt dort auch Vorschläge zu Alternativen.

Klaudia Zotzmann-Koch schreibt, podcastet und betreibt die Mastodon-Instanz literatur.social

Umbauarbeiten

Alles wird teurer, also muss gespart werden. Auch hier im Blog. Die letzten Jahre habe ich das Theme von GeneratePress verwendet. Großartige Arbeit, deren Funktionen ich nur zu einem Bruchteil genutzt habe. Und die jährlich mit mittlerweile 59 USD zu Buche schlägt. Zu viel für ein Hobby ohne Einnahmen.

Also werde ich zuerst das Blog und dann auch die Podcastseiten auf ein kostenloses Theme umbauen. Ich entschuldige mich schon mal vorab für das möglicherweise chaotische Erscheinungsbild 😉

NACHTRAG:
Habe einige Stunden damit verschwendet, mir Themes anzuschauen und zu testen. Und entschieden, dass die Leute von GeneratePress ihr Geld wert sind. Außerdem ist die jährliche Verlängerung mit knapp 30 USD gar nicht so hoch, wie ich dachte.

Alles bleibt so, wie es ist. (Insiderscherz von der Arbeit)

Kinoblog reloaded

In meinem Kinoblog https://im-kino-gesehen.de war ich früher sehr aktiv, dann lags im Dornröschenschlaf und bei einem Providerwechsel gingen die Daten teilweise verloren.

Habe angefangen, die Beiträge aus dem Backup mit einem Texteditor herauszukopieren und nach und nach im Blog einzufügen.

Immerhin habe ich auch 2 Kinobesuche von diesem Jahr erfasst. Es geht aufwärts 😉

Leiser

Nicht nur in den sogenannten „Sozialen“ Medien scheint der Ton immer rauer zu werden. Auch im „richtigen“ Leben scheinen Diskussionen kaum mehr möglich. Da wird zu Straftaten gegen engagierte Ärzte und Politiker aufgerufen, Impfgegner brüsten sich mit ihrem tollen Immunsystem und bezeichnen alle vorsichtigen Leute als Feiglinge. Trauriger Höhepunkt war der Tankwart, der erschoßen wurde, weil er auf die Einhaltung der Maskenpflicht hinwies.

Mittlerweile habe ich eine Schere im Kopf. Wenn ich dies schreibe, fühlen sich die einen beleidigt, bei jenem die anderen – schließlich habe ich auf Twitter mit dem Schreiben aufgehört bzw. nur noch bei einem sehr kleinen Bekanntenkreis Antworten geschrieben.

Ich bin nur noch entsetzt.

Während Ärzte und Pflege, Rettungsdienst und neuerdings auch Krematorien am Rad drehen, gibt es immer noch viel zu viele Leute, die der in der Menschheitsgeschichte am häufigsten verabreichten und dokumentierten Impfung skeptisch gegenüberstehen. Die Politiker spielen nur noch „Schwarzer Peter“.

Alles zusammen führt dazu, dass ich mich in mein Schneckenhaus zurückziehe und alles reduziere.

PS: Für meinen Podcast habe ich noch 3 tolle Geschichten, die ich hoffentlich demnächst endlich aufnehmen kann, sobald die Stimme das mitmacht. Sonst bin ich immer wieder mal bei Cluewriting.de zu hören.

Das muss schneller werden

Meine Podcastseite https://klausgesprochen.de war schon immer schnarchlangsam: Googles PageSpeed Insights zeigte einen Wert von 51(!). Die JavaScript-Ladezeit betrug 18 sec.(!)

Beim Aufrufen der Seite wurde eigentlich alles zügig angezeigt, bis auf den Podlove-Webplayer und den Podlove-Abo-Button.

Wie bereits im Beitrag Späte Rache – Audiotest ausprobiert, gibt es eine einfache, sparsame Lösung: habe den Podlove-Webplayer rausgeworfen und durch das HTML 5 / Audio-Element ersetzt. Et voilà: PageSpeed Insights Wert 99.

Nicht mehr so hübsch, aber schnell.

Außerdem werden die Podcastepisoden nicht mehr mit allem Text angezeigt, sondern nur noch mit einem Auszug und dem „Weiterlesen“-Link. Das ist fürs schnelle Drüberschauen einfacher und am Handy auch bequemer.

Texte auf den Kindle übertragen

Gar nicht so einfach, Texte, die man nicht beim Amazon gekauft hat auf den Kindle zu bekommen. Das Gerät wird von meinem Debian-Linux nicht erkannt.

Mit dieser Anleitung auf Caschys Blog habe ich es geschafft: E-Books umwandeln und auf den Kindle übertragen.

In Stichpunkten zusammengefasst:

  1. Persönliche Mailadresse des Kindles herausfinden bzw. festlegen (auf der persönlichen Amazon-Seite)
  2. Mailadresse hinterlegen, die als einzige Daten dorthin schicken kann
  3. Textdatei in Calibre öffnen, nach .mobi konvertieren und abspeichern
  4. per E-Mail von der hinterlegten Absenderadresse an die Kindle-Adresse schicken
  5. anschließend wird die Datei per WLAN auf den Kindle übertragen

Datenschutzhaken: Die Daten laufen über Amazon und werden als Feature auch dort gespeichert. Tja.