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Alles neu macht der Mai

Hello World!

Mein altes, selbstgehostetes Blog lief seit dem 9. April 2005. Etwa ein Jahr zuvor hatte ich bei Blogger ein Projekttagebuch laufen, in dem ich den Umbau der Band-Webseite festhielt.

Nachdem sich den Domainnamen nicht einmal langjährige Leser merken konnten, bin ich jetzt auf den neuen Podcastnamen umgestiegen und habe heimlich still und leise hier unter klausgesprochen.de/blog ein neues Blog angefangen.

Man muss schließlich nicht alle alten Zöpfe mitumziehen. Ein paar schon ;-)

Viel Spaß beim Lesen.

Nachbearbeitung Hörbuch

Frech hatte ich bei einem bekannten Studio gefragt, welche Effekte in welcher Reihenfolge üblicherweise bei ihnen in der Hörbuchproduktion zum Einsatz kämen. Hier die Liste (hauptsächlich für mich selber):

  1. EQ
  2. Expander
  3. ggflls De-Esser
  4. ggflls De-Noiser
  5. Compressor
  6. Limiter

Unter anderem wird dort auch ein Interview-Podcast produziert. Aufgenommen wird mit dem Zoom H4N Pro, nachbearbeitet wird mit Compressor, EQ und DeNoiser.

Meinungen gefragt: Mikrofontest

Auf der Suche nach dem bessern Klang, wieder einmal.

In meinem Kellerverlies habe ich üblicherweise einen sog. Reflexion Screen hinter dem Mikrofon, vor dem Mikrofon einen Poppschutz.

Der erste Teil der Aufnahme wurde so wie bisher gesprochen: direkt Richtung Mikrofon mit Poppschutz dazwischen und Reflexion Screen dahinter.

Der zweite Teil ist etwas weniger als 90 Grad am Mikrofon vorbei ohne Poppschutz, das Ende dann ohne den Reflexion Screen.

In der Nachbearbeitung kam wie üblich Compressor und Normalizer zum Einsatz.

Herunterladen als mp3-Datei (5 MB).

Audiobearbeitung: Plosive korrigieren

Als Podcaster sollte man das Sendegate Forum beobachten.

Dort habe ich ein ausgezeichnetes Tutorial zur Korrektur von sogenannten Plosiven gefunden (das sind Laute wie p, t und k, die gerne mal zu heftig ins Mikrofon »knallen«).

Die sauberste Lösung ist eine Neuaufnahme. Schneller geht die gezeigte Lösung. Einfach ausgedrückt: man verwendet nur für den Buchstaben einen Low-Cut-Filter, der Frequenzen unter ca. 100 Hz abschneidet.

Herzlichen Dank dafür an Dirk, der gleich eine ganze Latte an interessanten Podcasts produziert.

Wie kann ich Podcasts hören?

Viele Wege führen nach Rom.

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Direkt auf der Webseite hören

Auf meiner Podcastseite gibt es dieses blaue Feld, hinter dem sich der Podlove-Web-Player verbirgt. Wenn man auf dieses Dreieck klickt (das man vom Cassettenrecorder oder DVD-Player etc. kennt), wird die Aufnahme direkt abgespielt. Also über die Lautsprecher oder Kopfhörer von Deinem Gerät.

Herunterladen und später hören

Über den Knopf "Dateien" kann man sich die Datei herunterladen und später anhören.

Über eine sog. Podcatcher-App des Mobiltelefons

Für alle Handys gibt es kleine Programme, sog. Podcatcher, mit denen man den Podcast über den Knopf rechts in der Seitenleiste abonnieren kann. Keine Panik, das kostet nix.

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... hier bei Bedarf auf "Andere App" klicken
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Je nach Podcatcher und Einstellungen werden automagisch neue Podcastfolgen nach Erscheinen auf das Handy geladen und man kann sie darüber abhören. Üblicherweise kann man dort einstellen, dass der Download nur über WLAN erfolgt. Oder manuell angestoßen werden muss.

Für Android-Telefone (oder einfacher: alle Nicht-iPhones) gibt es z. B. AntennaPod, PodcastAddict und das kostenpflichtige PocketCasts. Für iPhone gibt es z. B. Overcast und iCatcher.

Texte auf den Kindle übertragen

Gar nicht so einfach, Texte, die man nicht beim Amazon gekauft hat auf den Kindle zu bekommen. Das Gerät wird von meinem Debian-Linux nicht erkannt.

Mit dieser Anleitung auf Caschys Blog habe ich es geschafft: E-Books umwandeln und auf den Kindle übertragen.

In Stichpunkten zusammengefasst:

  1. Persönliche Mailadresse des Kindles herausfinden bzw. festlegen (auf der persönlichen Amazon-Seite)
  2. Mailadresse hinterlegen, die als einzige Daten dorthin schicken kann
  3. Textdatei in Calibre öffnen, nach .mobi konvertieren und abspeichern
  4. per E-Mail von der hinterlegten Absenderadresse an die Kindle-Adresse schicken
  5. anschließend wird die Datei per WLAN auf den Kindle übertragen

Datenschutzhaken: Die Daten laufen über Amazon und werden als Feature auch dort gespeichert. Tja.