Jahresrückblick Podcasts

Mein Podcatcher Pocket Casts hat mir unaufgefordert einen persönlichen Jahresrücklick erstellt und den möchte ich hier teilen.

Aber halt, erst einen kurzen Blick auf meinen Podcast Klausgesprochen.de: Im Jahr 2022 gabs 13 neue Folgen, also in etwa so viele, wie ich mir vorgenommen hatte. Davon 12 Kurzgeschichten und ein Kurzhörspiel. Jeweils 2 Geschichten waren von Nadja Neufeldt und Thomas Williams (Link zu Facebook). Die älteste Geschichte war von Kurt Tucholsky.

Vielen Dank an Marcel Werner, Thomas Williams, Nicole Neubauer, Michaela Stadelmann, Why-Not, Henning Hraban Ramm, Nadja Neufeldt, Jaqueline Montemurri, Kurt Tucholsky, Diana Menschig und Marcel Michaelsen.

Wer mehr darüber wissen bzw. hören möchte, der werfe einen Blick auf die Archivseite meines Podcasts.

Jetzt aber zu den von mir gehörten Podcasts. Laut Pocket Casts waren es 31 verschiedene Podcast und 191 Folgen. Und das waren die Top 5:

  1. Hoaxilla – Der skeptische Podcast
    (hier vor allem die Folgen aus den via Twitch produzierten WildMics Specials)
  2. Logbuch: Netzpolitik mit Tim Pritlove und Linus Neumann
  3. Lage der Nation – Der Politik-Podcast mit Philip Banse und Ulf Buermeyer
  4. wach & wichtig – Der werktägliche Morgenpodcast von radioeins mit Florian Schroeder
  5. Clue Cast mit Kurzgeschichten von Rahel und Sarah (hier ein Link zu allen Folgen, die ich eingesprochen habe)

Ciao, blauer Vogel

Ich weiß, dieses rein und raus macht viele ganz konfus – sorry. Bei all dem, was auf Twitter seit der Übernahme durch Herrn Musk passiert, kann man nur noch schreiend davon laufen.

Ihr findet mich schon länger im Fediverse / Mastodon. Und neuerdings mit so vielen Accounts, dass ich selbst schon fast den Überblick verliere. Deshalb hier eine Liste. Ich bemühe mich, auf jedem Account andere Dinge zu tun. Gelingt nicht immer.

Wenn Ihr Fragen habt, nutzt die Kommentarfunktion.

Wenn Ihr mehr über das Fediverse und Mastodon wissen möchtet, kann ich Euch einen Artikel von Klaudia Zotzmann-Koch empfehlen: Mastodon und das Fediverse.

Das Schweizer Taschenmesser für eBooks: Calibre E-Book Management

Liegt schon lange kaum genutzt auf meinem Rechner: Calibre E-book management. Erst jetzt entdecke ich, was das für ein gutes und mächtiges Werkzeug ist.

Um z. B. nicht bei Amazon gekaufte Texte auf den Kindle zu bringen, hatte ich früher eine verwirrende Anleitung: Text in entsprechendes Format umwandeln, an meine persönliche Kindle-Adresse schicken, mit dem Kindle herunterladen. Einfach ist anders.

Zum Beispiel mit Calibre. Man verbindet den Kindle per USB-Kabel mit dem Rechner und kann mit Calibre einfach einen Text via Button „an Gerät senden“ ins passende Format unwandeln (automagisch je nach Gerät!) und übertragen. Yay! Das hätte ich mal früher entdecken sollen.

Außerdem kann man in Calibre Texte in vielfältigen Formaten verwalten. Umwandeln. Metadaten pflegen und so weiter und so fort. Gibt auch ein Handbuch auf Deutsch: Calibre Benutzerhandbuch.

Wie gesagt, ich bin noch beim Entdecken. Ist aber lange her, dass mich eine Software so begeistert hat. Was auch gehen soll, in meiner betagten Version (Debian Linux, Sie wissen schon) leider nicht, ist das Lesen von KFX-Dateien vom Kindle.

Gibts für Windows, Mac, Linux und in einer portablen Version. Prima.

PS:
Weil ich es mir selber nicht merken kann, hier eine eBook-Formatliste:

  • ePub – Tolino, Kobo
  • mobi – altes, auf vielen Readern lesbares Format
  • AZW – Kindle
  • AZW3/KF8 – Kindle, neueres Format

Jetzt mit Plan und seltsamen Gewand

Natürlich ist ein neues Rad mit Rennlenker kein Grund, sich in seltsame Gewänder zu hüllen. Andererseits ist so eine Radhose gut gepolstert und scheuert nirgends. Radtrikots mit ihren unendlichen Taschen sind praktisch. Und ein Navi sehr nützlich, wenn man sich rettungslos verfahren hat und direkt heim will.

Also habe ich mich nach und nach entsprechend ausstaffiert und heute die erste kurze Tour in voller Rüstung mit dem Wahoo Elemnt Bolt gedreht. So wie bei den ersten Fahrten mit dem Auto-Navi auf einer bekannten Strecke.

Genervt hat mich das Piepsen vor jeder Kreuzung, an der man abbiegen muss. Die Leuchtdioden, die auch eine Art Lauflicht in die richtige Richtung bilden, fand ich am Schreibtisch nützlich, in der Praxis nicht sonderlich hilfreich. Gut gefallen hat mir die übersichtliche Landkarte. Klein aber fein. Und wenn ich von der geplanten Route abweiche, aktualisiert das Gerät ziemlich schnell die neue Strecke. Ich lasse die Voreinstellungen erst einmal und schaue, was ich nach den nächsten Fahrten ändere. Das geht elegant via Smartphone mit der Elemnt App.

Den Statistiker in mir erfreut natürlich solcher Schnickschnack wie gefahrene Kilometer (heute 21) und durchschnittliche Geschwindigkeit (auch 21 km/h). Die gespeicherte Spitzengeschwindigkeit von 32 km/h geht auf Konto des Rennradlers, der mich überholt hat. Da versuche ich immer, wenigstens eine kleine Strecke dran zu bleiben.

Mein aktuelles Ziel: konstant 25 km/h und ein bisschen mehr als Durchschnitt zu schaffen, um die E-Biker alle abhängen zu können 🙂 Hier in der Rheinebene sollte das bald zu schaffen sein. Im Frühjahr werde ich mich hoffentlich in den Pfälzer Wald wagen können.

Der Elemnt Bolt versteht sich prima mit Komoot. Dort plane ich die Tour und via Handy/Bluetooth kommt die dann auf das Navi. Für Änderungen während der Tour braucht man wieder das Handy. Was auch ohne geht, ist die Funktion „bring mich zurück zum Startpunkt“ bzw. „bring mich zu Ziel XY“. Da hab ich den Heimathafen hinterlegt. Natürlich kann man sich die gefahrene Strecke in einer schicken Landkarte anzeigen lassen – ja, ich weiß, für Datenschützer ist das alles, hm, suboptimal.

Mehr Infos zum Navi finden sich übrigens bei Carolyn auf ciclista.net.

Dann doch mit albernen Klamotten

Rheinufer, Markierungsstein, Fahrrad

Ich hatte zwar ein Rad mit Rennlenker gekauft, mir aber fest vorgenommen, NIEMALS diese albernen Radklamotten zu tragen.

Nachdem ich ein gutes Jahr mit verschiedenen Hemden und Hosen herumprobiert habe und als Ergebnis abgescheuerte Haut an den unwahrscheinlichsten Stellen hatte, bin ich eingeknickt.

Zuerst hatte ich mit Radunterhosen mit Polster unter den weiten Jeans ganz gute Erfahrungen gemacht. Natürlich ist das nix für wärmere Zeiten. Und da habe ich einfach keine Shorts gefunden, die nicht irgendwo eine störende Naht hatten. Meistens gings 20 km gut – aber dann.

So nach und nach habe ich Sachen dazugekauft und bin jetzt bei einem halbwegs vollständigen Outfit angekommen: Mütze mit LSF 50, Sonnenbrille, Handschuhe für Sommer und Winter, Trikot mit diesen unergründlichen Rückentaschen, kurze Radhose, Regenjacke, dazu die eigentlich fürs Wandern gekaufte Softshelljacke. Bei den Schuhen haben sich bisher die leichten Wanderschuhe (nicht knöchelhoch) bewährt.

Irgendwann werde ich es auch schaffen, meine Beine so einzuschmieren, dass ich nicht irgendwo einen roten Streifen Sonnenbrand bekomme. Und meine kleine Packtasche mit allem zu füllen, was wichtig ist. Irgendwo bei Christian gabs da eine gute Packliste.

Ach ja, und bei Gelegenheit gibts dann doch einen Helm. Nachdem mich heute eine entgegenkommende Radlerin mit überraschenden Schlangenlinien fast umgerannt hätte.

Rhein, Niedrigwasser, August 2022
Rhein, Niedrigwasser August 2022

Firefox Add ons

Ich benutze seit langem Firefox als Browser. Richtig Spaß macht das nur mit den entsprechenden Add Ons. Hier eine Liste, was ich aktuell installiert habe:

  • uBlock Origin
  • Privacy Badger
  • I don’t care about cookies
  • Feedbro
  • Facebook Container
  • Easy Screenshot
  • Decentraleyes

Twitter, Musk, Mastodon

Mit Twitter verbindet mich eine Haßliebe. Meinen ersten Account hatte ich 2010, den ich im Ärger über den Umgangston dort erfolgreich löschte. An den kurzen zweiten Anlauf kann ich mich nicht erinnern; aktuell habe ich es seit 2014 mit @klausgesprochen durchgehalten.

Nachdem jetzt Tesla-Häuptling Elon Musk ein Angebot für Twitter unterbreitet hat, verkünden viele halbherzig, dass das ein Grund sei, Twitter endgültig zu verlassen. Mein Namensvetter Klaus Backhaus meinte, dass jetzt alle empört ihren Mastodon-Account reaktivieren. Um nach Ostern kleinlaut bei Twitter wieder aufzutauchen.

Mag sein.

Habe seit einiger Zeit einen Account dort (https://social.tchncs.de/@klausgesprochen), den ich nur einige Monate (Wochen?) lang parallel zu Twitter bespaßt habe. Ich wollte nicht einfach die Inhalte auf zwei Plattformen stellen, und viele Leute sind eben nur bei Twitter, deshalb ist das eingeschlafen.

Ich reaktivere das trotzdem mal und schaue mir an, was die Zukunft bringt. Vielleicht versuche ich ja auch mal das Doppeln der Inhalte.

Dom zu Speyer

Bei meinem Speyerbesuch im Februar hatte ich keine Kamera dabei, was von verschiedenen Lesern bedauert wurde. Das habe ich dieses Mal versucht, wettzumachen. Habe kurzerhand für den Hinweg das Rad in die S-Bahn verfrachtet und war schon um 09:30 Uhr am Dom.

Zum ersten Mal seit meiner Schulzeit war ich auch in der Krypta. Die Deckenhöhe ist mit fast 7 Metern überraschend. Und die Darstellung von Rudolf von Habsburg verwundert, weil hier kein idealisiertes Abbild geschaffen wurde.

Bei der Gelegenheit habe ich auch das neue Helmut-Kohl-Denkmal abgelichtet und die Fotos vom Grab nachgeholt. Bitte schön.

Undercover Radler

Fahrrad am Rheinufer

Dicke Herren auf dünnen Reifen sehen ja immer irgendwie seltsam aus. Stretchklamotten machen das Bild nicht besser. Da kam mir der Rat von Christian sehr gelegen, es doch einfach mal mit einer Radlerunterhose zu probieren.

Ein guter Rat! Vielen Dank, Christian. Habe ein entsprechendes Teil bei Rose erstanden und heute damit die 40km-Runde zur Leimersheimer Fähre absolviert. Leichte Nackenverspannung, etwas Taubheitsgefühl in den Händen – aber keinerlei Sitzprobleme mehr. Hurra! 🙂

Gegen die (vernachlässigbaren) Handprobleme sollte ich einfach öfter die Position am Lenker wechseln, für den Nacken den Kopf einfach öfter mal leicht baumeln lassen. Und nicht erst nach zwei Stunden Pause machen.

For the record: Wanderunterhemd, Softshelljacke, Radlerunterhose, weite Jeans, flache Bergschuhe, Mütze, Sonnenbrille. Wobei ich nicht ausschließen will, dass ich mir für den Sommer nicht doch eine Bip-Shorts samt Radtrikot zulege.