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Herzlich Willkommen

Avatoon Klaus Hier im Blog schreibe ich über Hörbücher und Hörspiele, Bücher, Filme, Fotografie, EDV und was mir sonst so auffällt.

Viel Spaß!
Klaus

Das wars dann mit dem AKW Philippsburg

Ich habe nicht erwartet, dass ich das erleben würde: Reaktor 1 des Kernkraftwerks Philippsburg wurde nach Fukushima vom Netz genommen, Reaktor 2 letzten Silvester.

Und heute wurden die Kühltürme gesprengt. Aus diesem Anlass zum ersten Mal in diesem Blog ein animiertes GIF:

animiertes GIF

Oder für die bei denen das nicht funktioniert hier die Einzelbilder:

Neues Werkzeug: 40mm-Objektiv

Kurzfassung: habe mir für die Nikon D90 das AF-S DX Micro-NIKKOR 40 mm 1:2,8G gekauft.

Foto Verpackung Foto Foto

Text interessiert mich nicht, zeig mir gleich die ersten Fotos damit.

Als ich anfing, eigene Fotoausrüstung zu kaufen, waren nur Festbrennweiten das richtige Werkzeug. Über Zoomobjektive hat man verächtlich die Nase gerümpft. Das war damals eine Minolta XG9 mit 50mm/1.8, 135mm/2.8 und 35mm-Objektiv.

Weil das Teil schon nach 20 Jahren kaputt ging, wünschte ich mir zum runden Geburtstag eine Nikon F80, natürlich mit 50mm/1.8 Objektiv. Da kam dann ein 85mm/1.8 dazu.

Weil die Abzüge vom örtlichen Laden immer schlechter wurden, bin ich irgendwann auf eine digitale Nikon D90 umgestiegen. Die war damals schon eher ein Auslaufmodell. Aber bewährt und ohne Kinderkrankheiten.

Irgendwann kam dann ein 24mm/s.8 dazu und in einem Anflug von Größenwahn ein Zeiss Distagon 35mm/2. Das ist teuer, schwer und hat keinen Autofokus. Deshalb wurde schließlich doch ein Zoomobjektiv angeschafft.

Das hat sich schnurstracks zum »Immer-Drauf-Objektiv« entwickelt: Nikon AF-S 24-120mm f/4G ED VR. Ich war (bin es immer noch) begeistert von der Bildqualität, den Möglichkeiten und vom VR. Selbst bei Kerzenschein bekommt man damit noch ansehnliche Bilder frei Hand hin.

Weil das mit 700 g auch kein Leichtgewicht ist, habe ich für Wanderungen und Städtetouren immer öfter nur noch die Fuji-X100-Kompaktkamera mitgenommen. Und die Nikon eher für Schultheater- und Konzertaufnahmen.

In letzter Zeit war ich mit der Fuji nicht immer so zufrieden und habe mir Gedanken gemacht, dass mir für die D90 ein »Normalobjektiv« fehlt. Eigentlich wäre das bei dem kleineren Sensor das Zeiss 35mm (entspricht bei der D90 ca. 53mm beim Kleinbildformat). Aber das Ding wiegt über 500 g und bei einem halbblinden ;) Fotografen ist Autofokus verflixt nützlich.

Also habe ich mich bei den Nikon-DX-Objektiven umgeschaut und überrascht festgestellt, dass es gar keine 50mm Festbrennweite gibt. Weil es klein und leicht sein sollte und sich nicht mit dem 24-120mm überschneiden sollte, bin ich auf das 40mm/2.8 gekommen.

Relativ leicht, preiswert ... und man kann bis auf 16 cm an das Objekt herangehen. Interessant. Eine Streulichtblende ist samt Beutelchen dabei, sicherheitshalber noch ein passender Neutralglasfilter mitbestellt – und jetzt werdet ihr (hoffentlich) wieder mehr Fotos im Blog sehen. Und weil Nahaufnahmen freihand schwierig sind, muss wohl als nächstes endlich ein Stativ her.

Erste Fotos

Natürlich muss man so eine Neuerwerbung sofort gleich ausprobieren. Die folgenden Bilder sind alle unbearbeitet und ohne Ausschnittvergößerungen. Was man so schnell im und ums Haus findet ;-) Wie ich festgestellt habe, weiß ich immer noch, wie weit ich vom Motif entfernt sein muss bei dieser Brennweite. Ein gutes Gefühl.

Foto

... and now for something completely different.

Link zum Podcast Als ich mit meinem Podcast angefangen habe, hieß er noch u1amo01 und enthielt eher heitere Geschichten zum Beispiel von Tschechow und Oscar Wilde.

Zuerst hatte ich ein Intro mit einem Blues aus der Probe der Blue note BIG BAND, zu dem ich daheim ein Solo mit dem Saxophon improvisiert hatte. Ganz zufrieden war ich damit nicht:

Nach dem Wechsel zum einprägsameren Podcasttitel »Klausgesprochen« (Danke für den Vorschlag, Herr Martinsen!) wollte ich aus Gründen etwas Neues und fand das zu den humorvollen Geschichten perfekt passende Stück: »Silly Intro« von Alexander Nakarada, das ich seit einem Jahr benutze:

Merkwürdigerweise hat sich der Schwerpunkt der Geschichten verschoben. Irgendwie wurden die Kurzgeschichten immer düsterer und unheimlicher. Das fröhliche »Silly Intro« gefällt mir immer noch, aber es passt nicht mehr so richtig.

In der Episode »Heilige Nacht« hatte ich »Hopeful Start« von John Bartmann als Einleitung für die Geschichte von Thorsten Hoß verwendet. Das Teil hat – genau wie »Silly Intro« – Ohrwurmqualität.

Also habe ich herumgeschnitten und daraus dieses Intro gemacht, das ich wahrscheinlich ab der nächsten Folge verwenden werde:

Ich könnte mir auch vorstellen, je nach Geschichte beide Intros im Wechsel zu verwenden, auch wenn das für den Wiedererkennungswert vermutlich eher ungünstig ist (?).

Schaun'wer mal. ;-)


»Silly Intro« by Alexander Nakarada (www.serpentsoundstudios.com) Licensed under Creative Commons BY Attribution 4.0 License

“Hopeful Start” by John Bartmann, https://johnbartmann.com

Garten, Gründonnerstag

Dank Urlaub und Corona-BleibDaheim verbringen wir viel Zeit im Garten. Hatte im Herbst vergessen, die Tulpen zu stecken und deswegen einen ungemütlich Novembertag mit Matsch und Regenschauern damit verbracht, die Pflanzen in die Erde zu bringen.

Gott sei Dank hat es sich gelohnt.

Für größere Ansicht auf die einzelnen Bilder klicken.

Foto

Was summt da eigentlich? Steht in der Luft wie ein Kolibri und hat einen ausrollbaren Rüssel. Für ein Taubenschwänzchen ist es IMHO zu klein. Irgendeine Idee? Das Kerlchen war leider zu schnell für mich ...

Nikon D90, Nikkor 24-120 mm 1:4 G ED

DDR-Wochen im Supermarkt

Wir haben ja noch ein Kilo Mehl. Aber man hätte ja schon gerne die Möglichkeit, welches kaufen zu können. Geht aber nicht. Seit einer Woche sind die Regale leer.

Ebenfalls Ebbe beim Toilettenpapier. Ein Nachbar meinte sarkastisch: »Backen und Ka...«. Heute gabs immerhin eine Palette voll vom grauen Recyclingpapier. Jeder nur ein Kreuz. Dafür ist die Fleischtheke berstend voll. Verhungern werden wir noch nicht.

Es gibt jetzt viele Klebebandmarkierungen im Markt: damit der nötige Abstand an den Frischetheken eingehalten wird, der Abstand bei den Kassen.

Die Kassendamen hat man mit zusätzlichem Plexiglas ein wenig zu schützen versucht. Außerdem wird auf bargeldlose Zahlung gedrängt. Ich frage lieber nicht, ob die Tastatur dieses Dingsbums für die PIN jemals auch nur feucht gewischt wurde.

Man lacht leicht verlegen aus der Ferne miteinander. Zwischendrin patroulieren Wachmänner, die auf Einhaltung der Abstände achten. Ok, das ist überspitzt, sie weisen auch auf Kassen mit weniger Andrang hin.

Die erste Home-Office-Woche geht zu Ende. Habe gelernt, dass das VPN unterdimensioniert ist und nur in dringenden Fällen genutzt werden soll. Videokonferenz darf man gar nicht wegen der Bandbreite. Und die Rufnummerweiterleitung der Bürotelefone auf die Handys wird wegen Überlastung eingestellt.

Blöderweise habe ich in meinem Kellerarbeitszimmer nur am Fenster Handyempfang. Deswegen sitze ich bei Telefonkonferenzen am Küchentisch. Alles in allem ist es ok.

Schaun'wer mal.

Pflaumenblüte

Seit langem einmal wieder das Zeiss-Objektiv auf die D90 geschraubt und durch den Hof gelaufen. Muss wieder mehr von Hand fokussieren üben. Das Bild erschien mir einigermaßen brauchbar.

Foto
Nikon D90, Zeiss Distagon 2/35

Home Office

Weil die aktuelle Lage DIE Chance bietet die Welt zu retten, indem man einfach nichts tut und daheim bleibt, wurde auch in unserer Gruppe Home Office dringend empfohlen.

Also sitzen jetzt alle mit Laptop und Mobiltelefon bewaffnet daheim und fluchen über mangelhafte Internetkapazitäten. Naja, eigentlich geht es sogar noch überraschend gut.

Meine Hochachtung allen Medizinern, Pflege- und Rettungskräften.

Und jenen Helden des Alltags, die z. B. bei den aktuellen Abstandshaltempfehlungen trotzdem an Supermarktkassen sitzen und das Lamento über leere Mehl-, Toilettenpapier-, Kartoffel-, Konserven- und Desinfektionsmittelregale über sich ergehen lassen müssen.

Bleibt gesund!