RSS-Feed-Aggregator FreshRSS

Im Oktober 2024 hatte ich einen neuen Anlauf genommen, wieder mehr Blogs zu lesen. Am einfachsten geht das über einen RSS-Aggregator. Wie im Artikel „Die Lösung für viele Probleme: RSS“ beschrieben, habe ich seitdem die App „Read You“ auf dem Handy benutzt.

Funktioniert wunderbar, nur eben nicht auf meinem Lieblingsgerät, dem „normalen“ PC. Vor ein paar Jahren hatte ich Tiny Tiny RSS benutzt. Das braucht auf eigenem Webspace eine Datenbank. Leider wird die Installation nur noch über Docker empfohlen, was bei meinem Lieblingshoster in meinem Tarif nicht angeboten wird.

Hatte trotzdem die manuelle Installation probiert und irgendwann wegen Problemen abgebrochen. Bei der Lösungssuche bin ich über FreshRSS gestolpert. Das kann man vergleichsweise simpel installieren.

Und jetzt schaun’wer mal, wie das so funktioniert 🙂 Sammle gerade wie in alten Zeiten fleißig Blogfeeds.

Meinungen

Frei nach dem Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ probiere ich mal, täglich einen Blogbeitrag zu schreiben.

Was ich in den letzten Wochen in meinem Umfeld so gehört habe:

  • Monitore und Fernsehapparate strahlen blaues Licht ab, das am Einschlafen hindert
  • Die ganzen Mondlandungen sind fake
  • Globuli sind super, haben geholfen und wenn es mal nicht klappt, kann man immer noch auf Schulmedizin zurückgreifen
  • Die NATO ist schuld am Ukrainekrieg
  • Die Politik wird von Logen (Freimaurer?) gesteuert.

Links:

Webseiten umleiten

Anscheinend ist das Wissen über Umleitungen von einer alten auf eine neue Domain nicht mehr weit verbreitet. Zumindest bei Handwerksbetrieben stolpere ich andauernd über veraltete Seiten, während die aktuellen Firmeninfos über eine andere Domain zu finden sind.

Dabei geht es so leicht. SELFHTML erklärt das ganz gut: Webserver/htaccess/Umleitungen mit mod rewrite

PS: ein gutes neues Jahr! Eigentlich wäre dieser Beitrag etwas für die „Social“-Medien. Weil ich wenigstens zum Jahresanfang meine Vorsätze einhalten möchte, wurde es ein Blogeintrag 😉

Die Lösung für viele Probleme: RSS

Cory Doctorow hat mich über den Beitrag Pluralistic: You should be using an RSS reader (16 Oct 2024) wieder auf RSS gebracht. Früher hatte ich das fleißig genutzt, hatte sogar eine Anwendung dafür auf meinem Webspace. Soweit ich mich erinnere, habe ich das bei einem der letzten Hosterwechsel nicht wieder neu aufgesetzt. Schade eigentlich.

RSS-Feeds eignen sich perfekt, um viele Blogs zu verfolgen. Also nehme ich mal wieder einen Anlauf, mich damit zu beschäftigen. In der S-Bahn habe ich viel Zeit zum Lesen. Also habe ich geschaut, ob es beim geschätzen Herrn Kuketz unter https://www.kuketz-blog.de/ irgendeine Empfehlung für einen RSS-Reader gäbe.

Und so bin ich bei „Read You“ für Android gelandet. Gibts über F-Droid unter https://f-droid.org/packages/me.ash.reader/

Screenshot „Read You“

Macht einen übersichtlichen, aufgeräumten Eindruck.

Eine unschöne Sache habe ich gefunden: wenn man beim Feed hinzufügen nur die Blogadresse eingibt, also z. B. https://klausgesprochen.de/blog, wird man mit Fehlermeldungen beworfen. Das ist verblüffenderweise bei jedem Blog passiert, das ich hinzufügen wollte.

Simple Lösung: an jede URL einfach /feed/ anhängen, dann geht es problemlos. Also hier wäre es dann https://klausgesprochen.de/blog/feed/

Jetzt habe ich erst einmal 5 Feeds abonniert und schau mal, wie das im Alltag so funktioniert.

Unterricht hilft immer

Dank des KOM-IN-Netzwerks, für das ich ehrenamtlich Artikel der Zeitschriften „Publik Forum“ und „Amnesty Journal“ für Menschen mit Sehschwierigkeiten aufnehme, hatte ich vor einigen Wochen Sprechunterricht, der ebenso ehrenamtlich von einer Sprecherzieherin angeboten wurde.

Das hat sich ausgezahlt. Ich achte mehr auf meine Atmung, mache automatisch mehr und längere Pausen. Und ich habe meinen Text auf einen Notenständer verfrachtet, damit ich die aufrechte Haltung beibehalte. Außerdem steht das Mikrofon höher. Zumindest mir fällt der vollere Klang auf (ab Podcastfolge 96). Wen’s interessiert: als gelernter Holzbläser nehme ich die Texte im Stehen auf. Besser für die Atmung.

Vielen Dank an Julia-Sophie und das KOM-IN-Netzwerk! 🙂

Still

Angesichts der Klimakrise, dem Kriegswahnsinn in Ukraine und nahem Osten, der Wahlergebnisse und überhaupt fällt mir aktuell nichts mehr ein, was ich in dieses Internet schreiben oder sprechen könnte.

Die vorliegenden drei Kurzgeschichten für den Podcast nehme ich noch auf.