Tastaturenfimmel

Bin ja heilfroh, dass wir in der Berufsschule noch einen Kurs „Schreibmaschinenschreiben“ (oder so ähnlich) hatten. Damals noch mit IBM-Kugelkopfschreibmaschinen. So ganz hab ich das Zehn-Finger-System leider nicht gelernt; bei den Sonderzeichen in der obersten Reihe mit den Zahlen muss ich gucken. Immerhin besser als Adler-Kreis-Such, was manche Leute auch erstaunlich schnell schreiben lässt.

Irgendwann hab ich dann eine Art Tastaturenfimmel entwickelt und freue mich, wenn ich eine gute und auch passende Tastatur unter den Fingern habe. Mein aktueller Favorit ist eine Cherry MX 3000 USB ON mit blauen Switches. Die lauteste Tastatur im Wilden Westen (im Home Office egal) und gewöhnungsbedürftig. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich damit am schnellsten und fehlerfreiesten schreibe.

Auf dem zweiten Platz liegt eine Cherry MX 3000 USB mit schwarzen Switches. Die neueste auf dem Schreibtisch. Anfangs fand ich die noch besser als die mit den blauen Switches, weil leiser und irgendwie angenehmer beim Tippen. Merkwürdigerweise habe ich damit aber eine höhere Fehlerquote als mit der lauten Tastatur.

Dann habe ich noch eine preiswerte Cherry-Tastatur in der Firma. Erfüllt ihren Zweck und sieht mittlerweile (hüstel) so unansehnlich aus, dass sie keine Gefahr läuft, einen Liebhaber zu finden. Der Nachteil eines Büroraums, der aus Gründen nicht abgeschlossen werden darf.

Im Regal liegt noch eine defekte UNICOMP-Tastatur, das ist ein Nachbau der uralten IBM-Tastaturen. Hat leider überhaupt nicht lange gehalten und war auch gar nicht so einfach zu nutzen, wie ich es in Erinnerung hatte. Tja, Nostalgie …

PS: nein, ich wurde nicht von der Fa. Cherry für den Artikel bezahlt. Ich bin einfach Fan.

Ein Gedanke zu „Tastaturenfimmel“

  1. Den Fimmel kann ich nachvollziehen, schreibe den Kommentar aber, weil: Ich wäre froh. ich müsste nur bei den oberen Tasten draufschauen. 🤓 Geht hier auch ganz flott. aber ein Auge muss wachsam sein. Zumindest, um auf dem Bildschirm die Querschläger zu sehen.

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