Dann doch mit albernen Klamotten

Ich hatte zwar ein Rad mit Rennlenker gekauft, mir aber fest vorgenommen, NIEMALS diese albernen Radklamotten zu tragen.

Nachdem ich ein gutes Jahr mit verschiedenen Hemden und Hosen herumprobiert habe und als Ergebnis abgescheuerte Haut an den unwahrscheinlichsten Stellen hatte, bin ich eingeknickt.

Zuerst hatte ich mit Radunterhosen mit Polster unter den weiten Jeans ganz gute Erfahrungen gemacht. Natürlich ist das nix für wärmere Zeiten. Und da habe ich einfach keine Shorts gefunden, die nicht irgendwo eine störende Naht hatten. Meistens gings 20 km gut – aber dann.

So nach und nach habe ich Sachen dazugekauft und bin jetzt bei einem halbwegs vollständigen Outfit angekommen: Mütze mit LSF 50, Sonnenbrille, Handschuhe für Sommer und Winter, Trikot mit diesen unergründlichen Rückentaschen, kurze Radhose, Regenjacke, dazu die eigentlich fürs Wandern gekaufte Softshelljacke. Bei den Schuhen haben sich bisher die leichten Wanderschuhe (nicht knöchelhoch) bewährt.

Irgendwann werde ich es auch schaffen, meine Beine so einzuschmieren, dass ich nicht irgendwo einen roten Streifen Sonnenbrand bekomme. Und meine kleine Packtasche mit allem zu füllen, was wichtig ist. Irgendwo bei Christian gabs da eine gute Packliste.

Ach ja, und bei Gelegenheit gibts dann doch einen Helm. Nachdem mich heute eine entgegenkommende Radlerin mit überraschenden Schlangenlinien fast umgerannt hätte.

Rhein, Niedrigwasser, August 2022
Rhein, Niedrigwasser August 2022

2 Gedanken zu „Dann doch mit albernen Klamotten“

  1. Sehr cooles Aufmacherbild!
    Und heute bist du von Scheuerstellen verschont geblieben?
    Der direkte Link ist hier: https://wort-und-satz.de/bergauf/gepaeck.htm#werk (den besagten Reifenheber „Syntace Speed Lever“ gibt es nicht mehr neu, nur noch zweifelhafte Nachbauten. Es lohnt sich aber, da immer mal in die einschlägigen Kleinanzeigen-Börsen zu schauen, das Ding nimmt dem Reifenflicken tatsächlich einen Großteil des Schreckens.)

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    • Danke. Wenn man sich überlegt, dass letztes Frühjahr zweimal das Wasser da oben auf dem Weg stand …

      Jep, heute ohne Scheuerstellen. Der Krampf beim letzten Anstieg (gigantisch hoch: Auffahrt zur Rheinbrücke) kam vom mangelhaften Training bzw. der schlechten Verpflegung. Das muss ich wirklich noch lernen, bei solchen Ausfahrten genug zu essen und zu trinken.

      Habe heute erst unterwegs gemerkt, dass ich keine Maske dabei hatte für eine evtl. Zugheimfahrt. Und keinerlei Lappen, falls nötig.

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