Merkzettel: Nachbearbeitung Sprachaufnahmen

Ich benutze das Blog gern, um mir Sachen zu merken. Zum Beispiel mein Standard-Aufnahmesetting. Das ist natürlich nur bei mir (meistens) passend, könnte bei Euch ganz anders einzustellen sein.

Meine Nachbearbeitungskette in Audacity:

Kompressor
Grenzwert -20
Grundrauschen -40
Verhältnis 3:1

Normalizer
für Podcast-Geschichtenteil -1
für Moderation, kom-in-Artikel -2

Korrigieren von mißlungenen Plosiven (p, t, k)
EQ Lowcut bei 100 hz
(siehe auch Audiobearbeitung: Plosive korrigieren)

Einsprechwinkel (?)
ca. 30 Grad am Mikrophon vorbei (bei beiden).
Vermindert verzerrte Plosivlaute und läßt mich den Text besser sehen. Ich verwende ja so einen Reflexion-Filter, auch wenn das für viele Aufnahmefachleute Teufelswerk ist. In meinem relativ wenig hallenden Raum funktioniert es wider Erwarten.

Zu heftige Atmer scheide ich raus, ärgere mich und nehme mir fest vor, bei der nächsten Aufnahme besser aufzupassen.

Und das wars dann auch schon an Nachbearbeitung bei meinen Sprachaufnahmen.

Ach ja, vergesst den Spruch »We fix it in the mix«. Was bei der Aufnahme schief läuft, kann man hinterher nur mit viel Aufwand etwas verbessern. Wird nie so gut, wie eine bessere Aufnahme. Solange ihr nicht den Tonmeister von Dieter Bohlen zur Verfügung habt.

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