Neues Stahlroß

Fahrrad
vsf Fahrradmanufaktur Randonneur Sport

Weil Frau ein neues Rad wollte, hatte ich mich durch ein paar Ratgeber gelesen und dabei festgestellt, dass mein eigenes einen zu kleinen Rahmen hat. Das ist ein 56er Tourenrad von Villiger mit zum Kaufzeitpunkt sagenhaften 7 Gängen.

Nur eben so eingerichtet, dass ich mit der Fußspitze auf den Boden komme. Gut für den Stadtverkehr, schlecht für die optimale Leistung (siehe dazu Ergonomie ADFC NRW, bzw. Buch „Richtig sitzen – locker Radfahren – Ergonomie am Fahrrad“ von Juliane Neuß; Zitat zur Sattelhöhe: „Es heißt Rad fahren, nicht Rad stehen“).

Nachdem Gott und die Welt in der Corona-Zeit Fahrräder gekauft hatte und die Lager lotterleer sind, hatte ich die Hoffnung aufgegeben. Mark hatte mir zur Aufmunterung Links zu günstigen Gebrauchtstahlrädern für den kräftigen Herrn geschickt.

Da entdeckte ich bei Rad und Tat in Karlsruhe ein Randonneur Sport von der Fahrradmanufaktur mit 57er Rahmen. Eigentlich hatte ich mich eher nach dem Modell Randonneur Lite umgeschaut. Das hat einige Vorzüge, aber fast 12 Monate Lieferzeit (und kostet einiges mehr)

Weil ich mir unsicher war, ob ich mit dem Rennlenker und der geänderten Haltung zurechtkomme, habe ich eine ausgiebige Probefahrt gemacht. Und am nächsten Tag noch eine. Boah, der Verkehr in der großen Stadt ist – gewöhnungsbedürftig. Aber dieses Rad: das will rollen, einfach immer weiter und weiter …

Schließlich habe ich das „Sport“ gekauft, mit nachgerüstetem Gepäckträger und einem Scherenschloss samt Halterung. Und einer Satteltasche für den Krimskrams, den man so dabei hat. Und so ein kleines „Ratchet Kit“ von Lezyne für Unterwegs.

Das Rad ist eine Mischung aus allem: 37mm breite, feldwegtaugliche Reifen, Rennlenker, Nabendynamo mit Standlicht, vorne 3 Kettenblätter, Ständer, Gepäckträger. Passt.

Einzig der Sattel fühlt sich noch ungewohnt und bretthart an. Ich liebäugle ja mit einem Brooks-Sattel. Hm. Schaun’wer mal 😉

Wasserstand Rheinsheim, 15. Juli 2021

Während sich anderswo Straßen in Flüsse verwandeln, ist der Rheinwasserstand hier bei Rheinsheim auch hoch, aber noch nicht schlimm. Scheint auch abzulaufen.

Rheinwasserstand
Hochwasserstand bei Rheinsheim, 15. Juli 2021
Wasser vor dem Damm

Zum Vergleich hier der Stand im Februar 2021. Das Ufer ist eigentlich dort, wo man neben dem Schiff das rotweiße Schild sieht. Wohlgemerkt ist das noch alles vor dem Damm.

Hochwasser Februar 2021
Hochwasser bei Rheinsheim, Februar 2021

Plugins

Nach der WP-Installation hinzugefügte Plugins / Theme

  • Antispam Bee
  • Cache Enabler
  • Disable Emojs (Datenschutz)
  • Remove IP (Datenschutz)
  • Subscribe to Double-Opt-In Comments
  • Generate Press (gutes, schnörkelloses Theme)
  • –> ab Herbst 2021 Theme Marianne
    und statt 2FA jetzt Limit Login Attempts Reloaded

Nicht mehr benutzte Plugins:

  • Disable FLoC (eigentlich Sache der Anwender)
  • Duplicator (brauche ich nur zum Umzug von WP)
  • Podlove Webplayer (bremst die Seite wahnsinnig aus)
  • Redirection (mache ich in der htaccess direkt)
  • WP Super Cache (Einstellungsmonster)
  • WP Optimize (für meine kleine Seite überdimensioniert)

Das muss schneller werden

Meine Podcastseite https://klausgesprochen.de war schon immer schnarchlangsam: Googles PageSpeed Insights zeigte einen Wert von 51(!). Die JavaScript-Ladezeit betrug 18 sec.(!)

Beim Aufrufen der Seite wurde eigentlich alles zügig angezeigt, bis auf den Podlove-Webplayer und den Podlove-Abo-Button.

Wie bereits im Beitrag Späte Rache – Audiotest ausprobiert, gibt es eine einfache, sparsame Lösung: habe den Podlove-Webplayer rausgeworfen und durch das HTML 5 / Audio-Element ersetzt. Et voilà: PageSpeed Insights Wert 99.

Nicht mehr so hübsch, aber schnell.

Außerdem werden die Podcastepisoden nicht mehr mit allem Text angezeigt, sondern nur noch mit einem Auszug und dem „Weiterlesen“-Link. Das ist fürs schnelle Drüberschauen einfacher und am Handy auch bequemer.

Späte Rache – Audiotest

Beim Podcast kämpfe ich seit jeher mit der mangelhaften Ladegeschwindigkeit meiner Webseite klausgesprochen.de. Hauptschuldiger ist der Podlove-Webplayer. Die Statistik behauptet, dass fast niemand den Podcast über den Webplayer hört – die haben den alle via Feed im Podcatcher.

Den Player ganz wegwerfen ist natürlich auch keine Lösung; wenn jemand hier vorbeikommt, soll er schon einfach mal reinhören können. Neulich ist mir eine ebenso simple wie schnelle Lösung eingefallen: HTML. Im Gutenberg-Editor von WordPress gibt es sogar extra die Auswahl „Audio“ dafür.

Das sieht dann so aus. Einfach, aber blitzschnell.

„Späte Rache“, Kurzgeschichte von Carola Bach, gelesen von Klaus Neubauer | Feed abonnieren oder hier die Feed-Adresse zum Podcastabonnieren: https://klausgesprochen.de/feed/mp3/

Sieht drüben in der Podcast Abteilung natürlich eleganter aus, ist aber endlos lahm: zur Podcastversion.

Ein weiteres Element könnte der sogenannte „Mehr“-Block sein, der dafür sorgt, dass an einer Stelle im Beitrag ein „Weiterlesen“ erscheint, so wie in der nächsten Zeile … (sieht man natürlich nicht in der Artikelansicht)

Weiterlesen …

Farbe

Das auch im Podcast verwendete Theme „Generate Press“ installiert (Danke für den Tipp, Mark!), Farbe an die Blogwände geschmiert.

Der gelbe Hintergrund #fffaed soll angeblich die Lesbarkeit verbessern (früher hatten die Nachrichtensprecher auch gelbliches Papier). Und das Blau #5074c8 gefällt mir schon immer dazu.

Als nächstes muss ich mich wohl endlich mit diesem Gutenberg-Editor beschäftigen. Hmpf.

Nachtrag: im Herbst 2021 habe ich auf das Theme Marianne umgestellt. Da ist keine Farbe vorgesehen, nur SW. Mal sehen, ob ich das vielleicht irgendwie einfärbe.

Audiobearbeitung: Plosive korrigieren

Als Podcaster sollte man das Sendegate Forum beobachten.

Dort habe ich ein ausgezeichnetes Tutorial zur Korrektur von sogenannten Plosiven gefunden (das sind Laute wie p, t und k, die gerne mal zu heftig ins Mikrofon »knallen«).

Die sauberste Lösung ist eine Neuaufnahme. Schneller geht die gezeigte Lösung. Einfach ausgedrückt: man verwendet nur für den Buchstaben einen Low-Cut-Filter, der Frequenzen unter ca. 100 Hz abschneidet.

Herzlichen Dank dafür an Dirk, der gleich eine ganze Latte an interessanten Podcasts produziert.