Dank des KOM-IN-Netzwerks, für das ich ehrenamtlich Artikel der Zeitschriften „Publik Forum“ und „Amnesty Journal“ für Menschen mit Sehschwierigkeiten aufnehme, hatte ich vor einigen Wochen Sprechunterricht, der ebenso ehrenamtlich von einer Sprecherzieherin angeboten wurde.
Das hat sich ausgezahlt. Ich achte mehr auf meine Atmung, mache automatisch mehr und längere Pausen. Und ich habe meinen Text auf einen Notenständer verfrachtet, damit ich die aufrechte Haltung beibehalte. Außerdem steht das Mikrofon höher. Zumindest mir fällt der vollere Klang auf (ab Podcastfolge 96). Wen’s interessiert: als gelernter Holzbläser nehme ich die Texte im Stehen auf. Besser für die Atmung.
Vielen Dank an Julia-Sophie und das KOM-IN-Netzwerk! 🙂
Angesichts der Klimakrise, dem Kriegswahnsinn in Ukraine und nahem Osten, der Wahlergebnisse und überhaupt fällt mir aktuell nichts mehr ein, was ich in dieses Internet schreiben oder sprechen könnte.
Die vorliegenden drei Kurzgeschichten für den Podcast nehme ich noch auf.
Das Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen hat keine eigene Truppe, dafür gibt es jede Menge hochkarätiger Gastspiele. Die Theater aus Berlin, Hamburg, Basel und Wien kommen regelmäßig vorbei.
Das Programm für die neue Saison wird immer im Sommer verschickt, Vorverkaufsbeginn ist dann für die Stücke in Herbst und Winter Anfang September, für die Stücke im Frühjahr dann Anfang Januar, wenn ich mich recht erinnere.
Ich stehe dann immer am ersten Verkaufstag mit einer langen Stückeliste an der Kasse. Und wundere mich, wieso die richtig guten Plätze alle schon weg sind.
Heute wollte ich mir das Ganze leichter machen und den Einkauf per Telefon abwickeln. Bei der Vorbereitung hatte ich gesehen, dass dieses Mal eines der vielen Abonnementvarianten passen würde – bis auf ein Stück wollten wir alle anderen 5 unbedingt sehen. Spannenderweise sind einige davon im nächsten Jahr, für die es Einzelkarten erst ab Januar gibt.
Also angerufen, einen Herrn erreicht, der sich viel Zeit genommen hat und ihn mit allen Fragen gelöchert, die ich hatte. Hier die Erkenntnisse.
Während der Einzelkartenverkauf Anfang September startet, kann man Abos direkt nach Programmveröffentlichung im Juni/Juli kaufen. Ah jetzt ja. Kein Wunder, dass am ersten Vorverkaufstag die Auswahl so klein ist.
Wenn man jetzt ein Abo kauft, kann / muss man sich für die Veranstaltungen bis 31.12. Plätze aussuchen, die noch frei sind. Für alle Veranstaltungen im neuen Jahr muss man sich einen Platz aussuchen, der dann für die Abo-Laufzeit gleich bleibt.
Das Abo verlängert sich automatisch, wenn man es nicht zum 30.6. kündigt. Man kann sich vor dem 30.6. auch melden und fragen, ob bessere Plätze für das Abo möglich wären.
Weitere Abo-Vorteile: es ist sehr viel billiger als die Einzelveranstaltungen. Außerdem bekommt man zusätzlich Rabattkärtchen, mit denen man 25% auf andere Veranstaltungen bekommt. Noch dazu kann man als Abonnement Karten für Veranstaltungen zurück geben, wenn man verhindert ist.
Nach der großen Tour am Sonntag gleich am Montag nochmal aufs Rad für eine Feierabendrunde über die Insel. Damit war wenigstens ein Teil im Schatten. 18 km mit 20,5 km/h im Mittel.
Nach einigen nicht erwähnenswerten Fahrten in die Nachbarorte in den letzten Wochen waren heute ideale Bedingungen. Nur max. 24 Grad C, leichter Wind, blauer Himmel, Sonnenschein. Naja, dagegen hilft Sonnencreme mit LSF 50.
Also die seltsamen Sportklamotten rausgesucht, den Reifendruck geprüft und los gings. Erst einmal die 9 km zum Rasthaus Ziegelei, meinem Lieblingsbiergarten am Rhein (für die Statistik: gigantische 20 Höhenmeter hoch und runter, Durchschnittstempo 21,5 km/h – was der Hunger so ausmachen kann).
Dort festgestellt, dass man sonntags eher nicht um 12:30 aufschlagen sollte. 11:30 geht alles viel schneller. Wobei man die Wartezeit mit einem kühlen Bier im Schatten gut aushalten kann.
Danach zur Rheinfähre bei Sondernheim (für uns Landratten immer eine Sensation) und über Eggenfeld-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Dettenheim und durch den wunderbaren Wald auf der Halbinsel Elisabethenwörth zurück.
Das waren dann 33,8 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,4 km/h. Und wieder einmal habe ich gemerkt, dass die 40-Kilometermarke so eine Art Schallmauer für mich ist: die Beine werden schwer, die Kehrseite ist … unwillig, Nacken wird langsam verspannt.
Nun ja. Mit Training kann man das in den Griff bekommen. Ich sollte es endlich schaffen, statt dreimal 4 km zum Bahnhof und zurück zu fahren besser 15 oder 20 km zwei- bis dreimal die Woche zu fahren. Es gibt also viel Luft nach oben. Schaun’wer mal. Die kommende Woche soll eher recht heiß werden.
Zufällig bin ich über einen Podcast gestolpert, der eine ähnliche Ausrichtung wie meiner hat: Kurzgeschichten. Dort mit Schwerpunkt gruselige Geschichten. Und von einer Profisprecherin gelesen.
Damit ich bei der Hitze nicht in Versuchung komme, versehentlich eine längere Tour zu fahren, bin ich mit dem alten Stahlroß los. Mit dabei die Nikon D780 und das Nikkor 60mm Makro. Nur mal eben ein Stück am Rhein entlang.
Gemähtes Gras am DammHafen bei GermersheimMein altgedientes Rad, das ich Anfang der 90er gekauft habe.Der Uferweg auf der badischen Seite ist seit Wochen (Monaten?) unpassierbar.Am Zweig links kann man erkennen, wie hoch vor dem Damm das Wasser stand.Dieser Tümpel war letztes Jahr um diese Zeit völlig ausgetrocknet.Im Innenhof
Habe dann auch angefangen, mit dem neuesten Standart-Theme Twenty Twenty-Four herumzuspielen. Das wird mit Vorlagen für drei Anwendungsfälle geliefert: Business, Photographer und Blogger. Natürlich ist das für mich unpassende Business voreingestellt. Und der Knopf zum Wechsel ist wirklich gut versteckt – ich habe lange vergebens danach gesucht und schon angefangen, das Template Business zurecht zu biegen.
Für meine Handvoll Websites nutze ich WordPress und als Theme GeneratePress Premium. Funktioniert, simpel zu bedienen. Kostet aber auch jährlich um die 50 $.
Beim Podcast kommt das Podlove-Plugin zum Einsatz, das mir den Feed und die einzelnen Episoden zur Verfügung stellt. Da sind Anpassungen etwas kniffliger; Umformatierung des Datums geht dort nur über PHP. Das ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Man muss nur darauf achten, dass man die Änderungen im Notfall auch rückgängig machen kann 😉
Die Tage habe ich Ebbe beim Vorlesen mangels Kurzgeschichten und bin auf die Idee verfallen, mich doch noch mit dem Gutenberg-Editor und dem Block-Gedöns von WordPress anzufreunden.
Habe ein Testblog aufgesetzt und auch am „richtigen“ System etwas gebastelt. Hier mal zwei Screenshots, oben die aktuelle Version mit GeneratePress, unten die noch nicht aufgehübschte Ansicht mit dem kostenlosen Standard-Theme 2024. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Vor etwa einem Jahr hatte ich wegen eines technischen Defekts mein altgedientes Focusrite 2i4 durch eine Presonus Audiobox ersetzt.
Die ganze Zeit über habe ich mich über ein sehr leises rhythmisches Geräusch auf den Aufnahmen geärgert, das man nur bei Sprechpausen mit gespitzten Ohren hören konnte. Bei der Bearbeitung in Audacity kann ich es deutlich sehen. Nach der Umwandlung zu mp3 war es dann meistens nicht mehr zu hören.
Ich habe das zuerst manuell entfernt, irgendwann dann per Noisegate. Unbefriedigend blieb es trotzdem. Habe das einige Monate ignoriert.
Jetzt hatte ich ein bisschen Zeit und erneut nach der Ursache gesucht. Kuriose Sachen hatte ich ja schon einige: ein Netzbrummen, das sich als Kühlschrank entpuppt hat, weil die Tür zum Nachbarraum nicht richtig zu war. Ein rhythmisches Klicken, das vom Sekundenzeiger der Armbanduhr kam.
Habe die Ohren gespitzt, mit verschiedenen Einstellungen herumgespielt – nichts. Als ich das alte Focusrite aus dem Regal genommen habe und damit Versuchsaufnahmen machte, war es weg. Irgendwas scheint die Audiobox zu stören. Und ich bin zu doof, die Ursache zu finden.
Was tun? Das Focusrite hat einen defekten Anschluss, da fällt immer wieder mal die Verbindung aus. Also habe ich beim großen „T“ ein Scarlett Solo 4th Generation bestellt. Das ist auch recht preisgünstig.
Nach ein wenig Gefummel unter Linux / Audacity funktioniert das wunderbar. Bei Wiedergabe wählt man „Scarlett“ aus, bei Aufnahme funktioniert das – warum auch immer – bei mir nicht. Da muss ich „default“ einstellen, dann klappts. Und die Störgeräusche sind weg. In den Sprechpausen eine saubere gerade Linie, wie es sein soll.
Vielleicht ist das Scarlett einfach weniger empfindlich in Bezug auf Nebengeräusche oder Störsignale, ich weiß es nicht. Bei meinem Setup liefert es jedenfalls bessere Ergebnisse, bei denen ich fast gar nichts nachbearbeiten muss – solange ich sauber spreche.
Danach dann einfach Kompressor drüberlaufen lassen, verstärken auf -1 dB und fertig. Nach mp3 konvertieren, hochladen, und schon ist die erste Podcastfolge mit dem neuen Interface online: „Nukleare Nachtschicht“ von Sarah L. R. Schneiter (die eine Hälfte vom Projekt cluewriting.de).
Nochmal: die Audiobox ist gut, nur irgendwas verträgt sich nicht entweder mit irgendwelchen Signalen oder sie ist einfach zu empfindlich für meinen Hobby-Aufnahmeraum. Das Scarlett spart mir einen Haufen Zeit bei der Nachbearbeitung.